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Yara

Rasse: Traber x Freiberger 

Stkm.: ca. 156cm

Jahrgang: 2009

Pass: ja

Preis: 500 CHF

 

Ein menschenbezogener Freiheitsgeist. 

Mein erster Gedanke, als die Besitzer mir Yara vorstellt. Eine sensible Stute mit wachem Blick und dem unbändigen Willen, ihrem Menschen zu gefallen. Sie wirkt in einer sehr feinen Art neugierig und aufgeschlossen, lässt uns nicht aus den Augen und belauscht ihrem Beschrieb gebannt. Sie weiss wohl, um wen es hier gerade geht.

Die Besitzerin übernahm Yara aus einer eher emotionalen Verpflichtung heraus, mit dem Wissen, dass sie nicht für immer bleiben kann. Sie hätte sich dreiteilen müssen, um der hübschen Stute neben den eigenen zwei Pferden noch gerecht zu werden – dem war sie sich von Anfang an bewusst. Sie wollte ihr jedoch gerne eine Chance geben, ihren eigenen Menschen zu finden. Quasi eine Starthilfe ins Glück. Vielen Dank für dieses Engagement! 

 

Yara hat soviel Liebe und Zuneigung erhalten, wie dies neben zwei weiteren Pferden noch möglich ist. Die Besitzerin hat sie soweit aufgebaut und kennen gelernt, dass sie nun bereit ist vermittelt zu werden. Jedoch immer noch mit Betreff „schwierig“. 

 

Schwierig für Menschen, die nicht selber der Typ in sich ruhend und doch energievoll sind. Tara möchte eine genau Anleitung, möchte sich verlassen können, möchte, dass „Aufgabe A“ immer „Aufgabe A“ ist und nicht plötzlich ein B doch okay. Dann übernimmt sie kurzerhand die Entscheidung – denn vielleicht ist ja C noch besser? Auf sie kann man sich verlassen. Sie ist ganz kreativ mit eigenen Vorschlägen. 

 

Yara ist ein Pferd, welches sehr schätzt, wenn man klar kommuniziert was man von ihr möchte. Ruhig, konsequent und mit Einfühlungsvermögen. Genau dies gibt sie dann auch liebend gerne zurück– sei es in der Bodenarbeit, beim Erlenen von Zirkuslektionen oder sonstigen neuen Sachen. Yara macht liebend gerne mit, Hauptsache mittendrin statt nur dabei!

Dieses Gefühl „von alles kann, nichts muss, wir erarbeiten etwas zusammen und ich zeige dir alles“ muss nun noch mit in den Sattel. Yara wird und wurde geritten. Gerade da zeigen sich alleine im Gelände noch Unsicherheiten. In der Gruppe ist sie deutlich entspannter. Ein alter Pferdehase würde nun sagen: „Sie ist auf dem Auge“. Wir sagen, dies trifft sicher zu. Sie ist aber auch einfach eine Stute, die ihren Instinkten folgt und der man egal zu welchem Hormonpegel vermitteln muss, dass man die Situation im Griff hat. Wer dies mit Gewalt oder einem sogenannt pferdefreundlichen „Schema XY, Guru Sowieso“ versucht, wird bei ihr schlechte Karten haben. Yara gehört zu den Pferden, die absolute Authentizität verlangen – ihr könnt also die Bücher zur Seite legen, die Inputs, welche ihr egal aus welcher Richtung gut findet, abspeichern und schauen, wie das Pferd darauf reagiert – vor allem aber, müsst ihr hinter eurer Entscheidung stehen. Denn eines wird nicht klappen bei ihr: Zwang. Was klappt, ist konsequentes Handeln und Auftreten.

 

Yara wäre für einen Gruppenstall eine Bereicherung und kennt es auch. Alleine zurück bleiben ist nicht so ihr Ding, weshalb mehrere Pferde im Stall ein Wunsch der Besitzerin wäre. Momentan steht sie in einem Dreierstall mit Auslaufboxen, was ebenfalls völlig OK ist. Yara hat ein auffälliges Exterieur – etwas überbaut, den rundrippigen, eher quadratischen Traber, der im Erscheinungsbild deutlich dominiert, kombiniert mit den breiteren Stellen, die den Freiberger durchblicken lassen. Alles in allem – eine wunderschöne Stute mit tollem Ausdruck, die körperlich alles mitmachen kann im Freizeitbereich, aber bestimmt nie im Sport laufen sollte. Auch regelmässige Osteopathie Checks oder Physiotherapie wären bei ihr sehr zu empfehlen. 

 

Gerade kuriert sie eine Zerrung des Unterstützungsbandes aus – sie ist in tierärztlicher Behandlung und die Prognosen sind absolut positiv. Sie wird keine Einschränkungen haben in Zukunft.

 

Wer eine vielseitige Freizeitpartnerin sucht, die mit ihrem Menschen durch dick und dünn geht, Biss hat, absolut ehrlich, sensibel und doch voller Power ist, hat mit Yara den Lottogewinn.


Blesi (reserviert)

Name: Blesi vom Rosenberg

Rasse: Isländer

Geschlecht: Wallach

Alter: 1996

Grösse: ca. 137cm

Standort: Buch SH

Preis: 1500.-

 

Mit seinen 22 Jahren ist Blesi noch überhaupt nicht eingerostet. Er ist sehr gut geritten, kann alles und ist ein Naturtölter (dies sogar lieber als traben) Er wurde aber die letzten 2 Jahre nicht geritten, auf Grund des Gesundheitszustandes der Besitzerin. Nach einem adäquaten Aufbautraining kann man mit ihm bestimmt noch viele tolle Ritte erleben. Er hat einen schönen fleissigen Vorwärtsdrang.

Blesi ist in der Schweiz geboren und hat KEIN Sommerekzem. Vorne links hat er ein leichtes Sehnenproblem. Dies hat er sich auf der Weide wahrscheinlich selber zugefügt. Es wurde konservativ behandelt. Man merkt jetzt beim abtasten eine verdickte Sehne. Blesi geht aber nicht mehr lahm, weder beim Spazieren, Longieren, noch beim rumtoben. Sonst war er bis jetzt nie krank.

Wer gibt ihm einen neuen Wirkungskreis?


Mistery

Geboren Frühjahr 2017

Geschlecht Stute

Rasse Noriker x unbekannt

Stockmass im Wachstum

Mistery ist gechipt und hat einen Pass

Standort Marthalen

Preis 1000.-

 

Unsere Mistery sucht ihren neuen Besitzer. Unser jüngster Schützling hat sich sehr gut auf der Fohlenweide eingelebt.

Dort steht sie in einer gemischtaltrigen Herde. Was wir als optimale Aufzuchtsbedingungen betrachten. Spielen mit gleichaltrigen und gleichzeitig von den erwachsenen Pferden die sozialen Strukturen kennen lernen.

 

Langsam wird Mistery dort auch an den Umgang mit dem Menschen gewöhnt. In kurzen Reprisen lernt sie, sich überall berühren zu lassen, geputzt zu werden und die Hufe zu geben. Sie wird auf das anbinden vorbereitet und ans führen am Halfter gewohnt. Sie lernt auf Druck nachzugeben und zu weichen. Alles in kleinen Schritten und in ihrem Lerntempo, zusammen mit ihren Kumpels im Schutz der Herde.

 

Misterys Charakter ist jetzt schon unglaublich. Sie wirkt fast schon etwas altklug. Sie wirkt geerdet und in sich ruhend. Ich kann mir vorstellen, dass sie ein Pferd wird, welches für seinen Mensch durchs Feuer gehen wird, ohne dabei den Kopf zu verlieren und trotzdem aber auch eigene Ideen entwickelt. Mistery ist auf einem guten Weg um ein Verlasspferd zu werden.

Im Video seht ihr, ihren momentanen Stand.

 

Der Fohlenweideplatz kann übernommen werden, was wir empfehlen, aber natürlich kein Muss ist. Mistery hat sich dort aber sehr gut eingelebt und es wäre schön, wenn sie nicht schon wieder umziehen müsste. Sie musste bis jetzt in ihrem kurzen Leben leider schon ein paar Mal umziehen. Der Aufzuchtsplatz kostet 400.-/Monat. Es ist etwas teurer, aber es ist allemal jeden Franken wert.

 

Auf diesem Weg möchten wir uns bereits schon mal bei Anais Zimmerman 1 Stern Parelli-Instruktorin bedanken, die sich tagtäglich so toll um unsere Mistery kümmert. Es ist eine wahre Wohltat in ihrer Pferdeherde verweilen zu dürfen. Alle Pferde sind aufgeschlossen und äusserst anständig und trotzdem neugierig dem Mensch gegenüber.

Bedanken möchten wir uns auch bei Irina Wenk, die uns den Platz für Mistery empfohlen hat.

 

Und den grössten Dank gilt allen Paten und Spendern, die es Mistery ermöglichen so gut versorgt zu sein.

Wir suchen für Mistery eine Person, die sich bewusst ist, was es heisst ein Jungpferd zu übernehmen. Die weiss, dass es noch mindestens 2-3 Jahre dauert, bis man draufsitzen und losreiten kann. Aus eigener Erfahrung kann ich euch sagen, es ist etwas sehr Schönes, sein Pferd von klein an zu begleiten und aufwachsen zu sehen. Es ist auch möglich, sollte sie auf dieser Fohlenweide bleiben dürfen, jetzt schon mitzuhelfen und unter kompetenter Anleitung zusammen mit Mistery lernen.


Prinz reserviert

Prinz sucht Prinzessin (oder ebenbürtigen Prinzen)

 

Rasse: Freiberger

Geburtsdatum: 20.03.2001

Geschlecht: Wallach

Farbe: Fuchs

Stockmass: ca. 163 

Pass: ja, mit Heimtiererklärung

Abstammung: Charleston

Resultat Fohlenschau 2001: 6/5/5 

Grundausbildung 2004 (2 Monate): Western 

Preis: 1500 CHF VHB

Standort: Bern (3476)

 

Liebe Liker

Diese Plattform nennt sich Pferde in Not - Prinz ist kein Notfall. Seine Zukunft könnte ihm diesen Stempel aber verpassen.

Prinz ist wohlgehütet aufgewachsen, hat seine Teenager-Jahre auf dem Hof verbracht, durfte dort zum Pferd heranreifen und in besten Jahren immer noch am selben Ort verweilen. Seine Besitzerin hatte damals die Grundausbildung nach 2 Monaten abbrechen lassen, aus dem Gefühl heraus, er sei nicht reif genug. Danach durfte er Pferd sein, er wurde mit Bodenarbeit vertraut gemacht, spaziert, sehr sehr selten geritten.

 

Er geniesst schon sein ganzes Leben lang eine eigene Herde und Offenstallhaltung. Er geniesst es, Prinz zu sein. 

Seine Bezugsperson ist nun ohne ihn umgesiedelt, in eine Welt, die für ihn noch unerreichbar ist. Und auch unerreichbar bleiben soll für die nächsten Jahre. Sie hinterlässt einen Wallach, der Fremden skeptisch, schon beinahe roh erscheint, der jedoch mit jeder Faser die liebevollen Jahre spiegelt, die sie ihm und seinen Artgenossen gewidmet hat. Prinz würde in der Menschenwelt als unerfahren, wenig ausgebildet und in fremden Gelände schreckhaft gelten. In der Pferdewelt gilt er als authentisch, sozial sehr kompetent, unverfälscht was seine Instinkte anbelangt.

 

Daher suchen wir den Menschen, der ihm einen zweiten, genauso positiven Lebensabschnitt schenkt. Prinz kann noch alles lernen - wenn der Mensch genügend Erfahrung mit sich bringt. Prinz kann aber auch einfach Prinz bleiben und als das geliebt werden, was er ist. Man begegnet nicht mehr oft einem so unverfälschten Pferd in dem Alter - wir sind uns der Herausforderung bewusst und doch freuen wir uns auf den Menschen, der ihn ihm sieht, was wir sehen.

 

Wir wünschen uns für Prinz einen absoluten Lebensplatz. Keine unnötigen Pensionsstall-Wechsel, weil das Solarium fehlt, keine Besitzer-Wechsel, weil die Familienplanung plötzlich Vorrang hat - kurzum: Sein Mensch muss kein absoluter Profi sein, aber Erfahrung mit sich bringen. Er benötigt keine "starken Hände", sondern ruhiges Durchsetzungsvermögen. Er benötigt keine Ausbildung, sondern jemand, der ihm die Menschenwelt bekannt macht. Denn Prinz hat die beste Ausbildung genossen, die ein Pferd geniessen kann: Artgenossen, Freiraum, bedingungslose Liebe für das Lebewesen Pferd. Wir freuen uns auf seine Interessenten!