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Cruzado
Wallach
28.11.2011
150 cm
Appenzell AR
Schutzgebühr Fr. 500.00
Beiro steht in seinem Unterstand und schaut aufmerksam zu mir hinüber. Zumindest könnte man das denken – doch Beiro sieht mich nicht, denn er ist blind.
Seine Besitzerin sucht schweren Herzens einen neuen Platz für den Wallach, da er in seiner aktuellen Herde zunehmend gemobbt wird. Sie hat Angst, dass er durch Zäune gejagt wird und sich dabei
verletzt.
Der 15-jährige Spanier-Mix ist fein und gut geritten. Er geht gerne alleine oder in der Gruppe ins Gelände und arbeitet ebenso motiviert vom Boden aus auf dem Platz. Beiro braucht einen sicheren
und einfühlsamen Menschen, der ihm Vertrauen schenkt – und dem auch er vertrauen kann. Der Schimmel reagiert zuverlässig auf verschiedene Stimmkommandos. Neue Wege lernt er zunächst an der Hand
oder als Handpferd kennen. Sobald er die Strecke kennt, kann er problemlos geritten werden.
Beiro ist verkehrssicher und hat auch vor Kühen oder anderen Tieren keine Angst. Das einzige Geräusch, das ihm Angst macht, ist das Sprühen aus Flaschen. Fliegenspray oder ähnliche Produkte
sollten deshalb mit einem Schwamm aufgetragen werden. Mit Wasser abgespritzt zu werden, macht ihm hingegen nichts aus.
Für sein neues Zuhause wünscht man sich einen möglichst ebenen und hindernisfreien Stall. Feste Holzzäune oder Panels – auch auf der Weide – sind für ihn besonders wichtig. Ideal wäre ein Offenstall mit einer kleinen, sozialen Herde von bis zu vier Pferden. Denkbar wäre aber auch eine grosse Auslaufbox mit direktem Zugang zur Weide. Wichtig ist vor allem, dass Beiro wieder sozialen Kontakt zu anderen Pferden geniessen kann und möglichst keine ständigen Wechsel in der Herde stattfinden.
Wo ist dieser besondere Mensch, der diesem Pferd noch viele schöne Jahre mit Ausritten, Gesellschaft und Geborgenheit schenken kann? Ein Mensch mit Geduld, Sensibilität und Verständnis, der
bereit ist, Beiro sein neues Zuhause in Ruhe zu zeigen und auf seine besonderen Bedürfnisse einzugehen.
Interessenten bewerben sich bitte via PN oder per Email.
Zu vermitteln
Name: Kleiner Onkel
Rasse: Dt. Reitpony
Alter: ca. 27jährig
Grösse: ca 1m35cm
Haltung: Auslaufboxe oder Offenstall
Standort: Region Wädenswil
Preis: Schutzgebühr
Der kleine Onkel sucht… ja was sucht er? Wir können auch nicht genau sagen was hilft… Eine Pflegebeteiligung, einen neuen Stall, eine neue Besitzerin? Die Besitzerin ist offen für Varianten, möchte sich wenn möglich nicht von ihm trennen, aber es ist aus gesundheitlichen Gründen alles zu viel für sie im Moment.
Der Kleine Onkel – genannt Onki – lebt seit einigen Jahren im selben Stall in einer Auslaufbox mit direktem Weidezugang. Er macht einen zufriedenen Eindruck und lässt sich von meinem Besuch nicht aus der Ruhe bringen. Bei einem Spaziergang am Halfter erzählt mir seine Besitzerin, dass er gut ausgebildet und sehr vertraut im Umgang mit Menschen ist. Er war früher Reitpferd und auch als Therapiepferd im Einsatz und geniesst jetzt als Senior die regelmässigen Ausflüge an der Hand, Longen- und Bodenarbeit – immer seinem Alter und der Tagesform entsprechend. Er kennt den Offenstall und verträgt sich gut mit anderen Pferden.
Gesundheitlich gibt es Folgendes zu berichten:
Der Senior, laut Pferdepass 27 Jahre alt, wurde von seiner heutigen Besitzerin über Jahre als Pflegepferd betreut und trainiert. Als sich seine damaligen Besitzer von ihm trennen wollten, übernahm sie ihn selber. Leider hat sich ihre persönliche und gesundheitliche Situation in letzter Zeit derart verschlechtert, dass sie dringend Unterstützung bei der Betreuung ihres Pferdes braucht. Ihr Wunsch wäre eine Pflegebeteiligung oder ein Platz in einem (Alters)Stall mit individueller Fütterung und Medikamentenabgabe in der Region Wädenswil.
Onki ist ein sehr liebes Pferd, hat einen guten Charakter und ist absolut verkehrssicher. Er ist trotz seines Alters immer noch fit und munter, wenn auch nicht mehr unter dem Sattel. Die Besitzerin hofft auf diesem Weg eine Lösung zu finden um sich zu entlasten und Onki weiterhin einen artgerechten Lebensabend zu ermöglichen.
Bitte Anfragen per PN oder via E-Mail auf [email protected], Kommentare gehen oft verloren.
Rasse : Deutsches Reitpony
Stockmass : circa 1.52 m
Jahrgang: 2018
Preis: 1500 Fr.
Standort: Hemishofen
Auf die Geschichte von Dyami war ich sehr gespannt, als ich vor einem top gepflegten Deutschen Reitpony stand.
Der 7 jährige schöne Wallach war ebenso gespannt auf mich wie ich auf ihn.
Dyami ist sauber und sehr gut vom Boden ausgebildet. Er kennt dort alles, was einen Bodenarbeitsfan glücklich macht. Draussen in der echten Welt fragt er sich jedoch manchmal schon, ob hier nicht etwas "Gfürchiges" lauern könnte? Ist aber jemand Selbstbewusstes am anderen Ende des Strickes, ist für ihn die Situation gerettet. Ein "Kinderpony" ist er somit nicht.
Er wurde sanft angeritten. Jedoch zeigte er sich unter dem Sattel kopflos und nicht händelbar. Die Bereiterin und Osteopatin vermuten, dass er Probleme mit den Bandscheiben hat. Eine ärztliche Abklärung oder Röntgen gibt es nicht.
Diese Vermutung war für die Besitzerin genug, um ihn nicht mehr zu reiten. So hat er ein tolles Leben als Handpferd mit viel Bodenarbeit.
Nun schreibt das Leben nicht nur schöne Geschichten und es gestaltet sich für die Besitzerin schwierig, ihn auszulasten. Für sie istklar, er hat einen Menschen verdient, der ihn so nimmt, wie er ist und mit dem,was er bieten kann. Es muss jemand sein der ihm Zeit und Sicherheit geben kann.
Die Besitzerin wünscht sich für ihn weiterhin einen Offenstall. So lebt er aktuell. Er ist sozial uns spielt gern,
Finden wir diesen Menschen? Dann melde dich via E- Mail auf [email protected]
Rasse: Französischer Traber
Grösse: ca. 1m65cm
Geschlecht: Wallach, 12 Jährig
Haltung: Paddockboxe
Standort: Aargau
Im Moment: Fr. 1000.--, falls Mumuz noch zu einem Pferdeprofi gehen
kann vor einer Vermittlung und die Arbeit Erfolg zeigt, bis Fr.2500.--
Mumuz, ein Pferd mit Polaritäten, sucht seinen Menschen… Was braucht er?
- Sicherheit
- Vertrauen
- einen erfahrenen Pferdemenschen
- eine Pferdegruppe
- Zeit
- Klarheit
Mumuz ist bei einer Pferdefrau mit 40 Jahren Pferdeerfahrung, die beiden kommen nicht vom Fleck. Gesundheitliche Einschränkungen lassen sie nun Mumuz Weg in eine Zukunft ohne sie einschlagen.
Mumuz kam von der Rennbahn zu ihr, kannte alles von der Rennbahn und sonst leider nichts. Ihm scheint wie die Sozialisation zu fehlen, das Interagieren mit anderen Pferden oder Menschen, er kennt sich selber, ist sich selber am nächsten und entscheidet selber, wann Flucht angesagt ist. Er kommt alleine vom Stall weg, geführt oder geritten. Auf ihm bekannten Wege bleibt er meistens ruhig. Er kann nicht alleine im Stall zurückbleiben und bekommt dann richtig Stress.
Er scheint gesund, gross, mächtig, präsent. Aber er achtet nicht auf seine Umgebung, und das ist bei dieser Grösse Pferd ein ziemliches
Problem. Er hat von der Rennbahn eine Fesselträgerzerrung hinten rechts mitgebracht. Das Bein ist etwas verdickt, die Verletzung verheilt.
Im Handling im Stall ist er absolut unproblematisch. Putzen, Satteln, Hufpflege, Einsteigen sind für Mamuz kein Thema, da ist er super lieb.
Wer traut sich so ein Pferd zu? Wer hat Erfahrung mit ehemaligen Rennpferden und den Problemen, die sie manchmal mit sich bringen? Wer hat die nötige Zeit und Geduld? Falls Mumuz noch zu einem Pferdeprofi geht, ist die Idee, als neue Besitzerin/neuer Besitzer bereits mit in dieses Training einzusteigen und so zusammenzufinden.
Name: Kumala
Rasse: Hannoveraner
Geschlecht: Stute
Jahrgang: 2017
Grösse: 1.65 m
Haltung: Auslaufbox oder Offenstall
Standort: Montfaucon (Jura)
Preis: 2500.00
Kumala ist bildhübsches, freundliches Pferd mit tollem Ausdruck. Sie ist im besten Alter und lebt aktuell auf einer Ferienweide im Jura. Als wir sie besuchen, „röchelt“ sie freundlich als sie uns sieht und kommt uns Hallo sagen.
Kumala hat eine solide und vielseitige Ausbildung am Boden und auch geritten. Sie geht auch gerne spazieren. Da Kumala auf einmal angefangen hat zu stolpern wurde sie geröntgt. Es wurden überlappende Dornfortsätze im Brustwirbelbereich festgestellt. Eine Operation wäre möglich aber die Besitzerin hat sich dagegen entschieden und stattdessen ein Trainingsprogramm gestartet.
In der Herde ist Kumala sehr sozial, sie hält sich eher etwas abseits aber versteht sich gut mit anderen Pferden. Bevor sie auf die Ferienweide gekommen ist, war Kumala beschlagen. Das müsste man berücksichtigen, falls man sie weiterhin barhuf halten möchte.
Die Besitzerin muss Kumala leider aus gesundheitlichen Gründen abgeben. Sie wünscht sich für die Stute eine neue liebevolle Bezugsperson mit viel Know How und Pferdeverstand, bei der das Reiten nicht im Vordergrund steht sondern sie viel vom Boden aus arbeitet und mit ihr spazieren geht.
Interessierte bewerben sich ausführlich via PN oder E-Mail an: [email protected]
(Kommentare gehen oft unter)
Zu vermitteln zusammen
Freiberger-Wallach Heiko, geb. 2004, 152 cm
Freiberger-Stute Hira, geb 2011, 150 cm
Freiberger-Stute Nora, geb. 2003, 154 cm
Standort: Schönenberg
Preis: Schutzgebühr
Unsere Volunteer Kathrin hat die Besitzerin und die 3 Pferde besucht. Widrige Umstände zwingen sie dazu, die 3 abzugeben. Da sie immer zusammen waren, möchte sie sie zusammen abgeben. Sie wäre auch bereit, zum Teil noch Kosten mitzutragen.
Unsere Volunteer schreibt:
Mein Besuch im Stall von Nora, Heiko und Hira fällt auf einen wunderschönen Frühlingstag und ich treffe auf drei aufgestellte, neugierige und sehr gepflegte Freiberger Pferde. Nora und Heiko sind schon etwas älter (22 & 21 Jahre) aber topfit, gesund und motiviert dem Alter entsprechend zu arbeiten. Die Jüngste, Hira, ist 14-jährig und die Tochter von Nora. Auch sie ist in bester Form, gesund und voller positiver Energie. Sie hat an der Ganasche ‘Lineare Keratose’ seit Geburt, deshalb das blaue Auge links. Diese Krankheit stört das Pferd nicht und muss auch nicht behandelt werden, weitere Infos dazu gibt die Besitzerin gerne auf Anfrage.
Die drei Pferde leben seit 18 bzw. 14 Jahren als kleine Herde und es ist der Besitzerin sehr wichtig, dass sie auch zusammenbleiben können. Sie werden täglich bewegt, geritten oder eingespannt, und lieben den Umgang mit Menschen. Mit Kindern, Menschen mit Beeinträchtigung oder auch Hunden sind sie bestens vertraut und würden sich als Therapiepferde absolut eignen. Dass sie sehr gut erzogen sind stelle ich bei meinem Besuch mehrmals fest, sie reagieren auf Kommandos und Körpersprache ohne zu zögern. Sie kennen Bodenarbeit nach Pat Parelli und lassen sich problemlos verladen und beschlagen.
Alle Pferde wurden regelmässig geimpft, entwurmt und die Zähne gepflegt. Während meines Besuchs führt die Besitzerin ein kurzes Gespräch mit der Tierärztin und reicht mir das Telefon um mir versichern zu lassen, dass diese Pferde bei guter Gesundheit seien.
Die Pferde werden mit Schutzvertrag und gegen eine Schutzgebühr, passendem Zubehör wie Sattel (Englisch), Zaum, eigenem Putzzeug und Regendecke abgegeben. Weiter können auch die Geschirre, Bündner und Englisch, übernommen werden, sowie ein Planwagen.
Der Besitzerin fällt die Entscheidung sich von den Pferden zu trennen verständlicherweise extrem schwer, aber persönliche Umstände und neue Pachtbedingungen im Stall lassen ihr keine andere Wahl. Ihr Wunsch ist es, dass die Pferde zusammenbleiben und an einem neuen Ort andere Menschen glücklich machen können. Dass sie weiterhin dem Alter und den Fähigkeiten entsprechende Aufgaben erfüllen und ihre Talente nutzen dürfen. Der Umzug der Pferde sollte idealerweise in den nächsten 3-6 Monaten stattfinden.
Wer kann helfen, dass diese 3 tollen Pferd zusammenbleiben können? Anfragen bitte per PN oder Email [email protected]
Holsteiner
Wallach
JG 2001
Stkm. ca 176
Bezirk Münchwilen (TG)
Schutzgebühr Fr. 500.00
Der grosse Jimmy ist ein Charmeuer – ein Frauenrössli – sagt die Besitzerin. Der Senior wird noch geritten und ist beim richtigen Reiter ein sicheres und zuverlässiges Pferd. Er nimmt gerne noch den einen oder anderen Sprung und ist diesen Sommer noch an einem kleinen Turnier gestartet. Darauf sollte man aber zukünftig besser verzichten.
Jimmy hatte ein Sehnenproblem hinten am Fesselgelenk. Die Sehne wurde operiert und er hatte nie mehr Probleme damit, das Ringband war damals auch betroffen aber auch das ist vollkommen abgeheilt. Jimmy hat nicht die besten Zähne, es fehlen einige bzw. es sind welche abgebrochen und man muss seine Zähne regelmässig kontrollieren lassen. Er braucht ein gutes Futtermanagement weil er sonst schnell gewichtsmässig abbaut. Er steht mit seinem Kumpel Rock in einer grossen Box mit Auslauf. Jimmy ist beschlagen.
Jimmy ist bereit für ein neues Fürimmerzuhause, wer kann es ihm geben?
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