Bei Interesse an einem der Pferde, melden sie sich über das Kontaktformular bei uns. Danke


Finesse

Zu vermitteln                             FINESSE
Rasse:                                            Niederländisches Warmblut
Geschlecht:                                 Stute
Alter:                                             14-jährig
Grösse:                                         1 m 62 cm
Standort:                                      Suberg BE

Preis:                                             Fr. 1200.— vhb, Material inkl.

 

Die aktuelle Besitzerin hat Finesse vor ca. 3 Wochen übernommen, weil das Pferd sonst eingeschläfert werden sollte. Sie hat die Stute im Wissen übernommen, dass sie Finesse auf Dauer nicht finanzieren kann, aber sie wollte verhindern, dass diese schöne Stute sterben soll, und hat uns nun gebeten, bei der Vermittlung an einen Lebensplatz zu helfen.

Unsere Volunteer, die die beiden besucht hat, schreibt folgendes:
„Heute durfte ich im Berner Seeland die holländische Warmblutstute Finesse kennenlernen. Finesse ist eine 14-jährige, sehr sensible Stute.

Finesse geht gerne ins Gelände, jedoch braucht sie einen Reiter, dem sie vertraut, der sie sicher und fein führen kann. Alleine im Gelände ist sie sehr unsicher.

Das Arbeiten auf dem Platz macht Finesse unter dem Reiter keinen Spass. Bodenarbeit jedoch mag sie gern. Den Umgang mit Kindern kennt Finesse, da sei sie sehr vorsichtig.

Finesse ist laut Besitzerin gesund, bevor man mit ihr jedoch längere Ritte geniessen kann, ist ein muskulärer Wiederaufbau nötig. Sie wurde länger nicht mehr regelmässig geritten.

Finesse läuft im Moment hinten barhuf, vorne mit Eisen. Sie kann barhuf oder mit Eisen laufen, sie kennt beides.

Finesse kann bei ihrem Umzug in ein neues zu Hause ihren Sattel, den Zaum und die Hufschuhe mitnehmen.

Die jetzige Besitzerin wünscht sich für Finesse einen Platz, wo sie als Freizeitpferd durchs Gelände streifen kann. Wie gesagt macht sie gerne Bodenarbeit, geht gern ins Gelände (lieber in Begleitung), Spaziergänge oder dann und wann ein Patrouillenritt oder ein Gymkhana könnten ihr ebenfalls Spass machen. Ihr neues zu Hause soll ihr mindestens eine grosse Auslaufbox, noch lieber einen Offenstall mit einer kleinen Gruppe bieten.

Finesse ist in der Gruppe eher ranghoch, bleibt aber fair zu anderen Pferden. Wer kann der hübschen Schimmelstute einen Lebensplatz bieten?“

 

Bitte per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com, Kommentare gehen oft verloren. DANKE


Paloma

Rasse: Westfale
Geschlecht : Stute
Jahrgang : 2003
Wohnort : Oftringen
Stockmass: 173 cm
Verkaufspreis: Schutzgebühr

Heute begrüssten mich bei schönstem Wetter die Westfalenstute Paloma und ihre Besitzerin.

Paloma ist eine 20-jährige Stute die sehr neugierig und verschmust ist. Ihre Besitzerin hat Paloma in der Reitschule kennen gelernt. Paloma leidet an Arthrose ( Hinterbeine), und konnte so nicht mehr im Schulbetrieb eingesetzt werden. Somit hat sie ihre aktuelle Besitzerin im Juli 2023 gekauft und so blieb ihr der Pferdehimmel erspart.

In den Reitstunden war Paloma immer ein ruhiges Pferd, auch ihre Besitzerin hat auf ihr das Reiten gelernt.

Die Besitzerin zog mit der Stute in einen kleinen Pensionstall in der Nähe. Am Anfang lief noch alles gut, aber schon bald wurde der Umgang mit ihr immer schwieriger.

Dazu kam im Herbst ein Unfall, bei dem sich die Besitzerin Verletzungen zuzog. Seither kämpft sie gegen den grossen Respekt, den sie gegenüber der Stute hat.

Wenn Paloma einen Menschen findet, der konsequent und trotzdem liebevoll mit ihr umgehen kann, ist sie ein tolles Pferd.

Sie liebt lange, gemütliche Ausritte oder Spaziergänge. Bodenarbeit gefällt ihr auch.

Sie sollte, wie jetzt, weiter in einer Auslaufboxe oder Offenstallhaltung leben. Sie braucht regelmässige Bewegung wegen ihrer Arthrose.

Mit Paloma kann auch gegen einen Aufpreis ihr gesamtes Zubehör umziehen.

Wanda und Pip - reserviert

WANDA
Rasse: Shetty
Geschlecht: Stute
Farbe: schwarz
Grösse: 98 cm
Geb. 2005

Preis: Fr. 700.-- (Platz vor Preis)

 

PIP
Rasse:   Shetty
Geschlecht: Wallach
Farbe: gemäss Pass Schimmel, schwarz geboren («Appaloosa»)
Grösse: 98 cm
Alter: 2014

Standort: Umgebung Porrentruy (Pruntrut) JU

Preis: Fr. 900.-- (Platz vor Preis)

 

Unsere Volunteer Barbara fuhr noch vor dem Neujahr ins Jura, wo sie die beiden Shetty für die Vermittlung kennengelernt hat. Sie schreibt:

Heute begrüssten mich nahe der französischen Grenze die beiden Shetty Wanda und Pip und ihre Besitzerin. Sie hat die beiden Shetty seit ca. 6 Jahren. Aus gesundheitlichen Gründen seitens der Besitzerin muss sie die beiden nun abgeben und mit der Pferdehaltung aufhören. Beide Shetty kommen aus einer holländischen Zucht.

 

Pip ist ein 10-jähriger Wallach, sehr neugierig. Er wurde bis jetzt weder geritten noch gefahren. Er kennt es, spazieren zu gehen. Pip ist gesund. Was er gelernt hat, bevor er zur jetzigen Besitzerin kam, wissen wir nicht. Pip braucht Beschäftigung und eine Aufgabe. Die Besitzerin wünscht sich für ihn einen Platz, an dem er z.B. eingefahren wird, so dass er seine Aufgabe hat. Für ihn wäre ein Offenstall gut.

Wanda ist eine 19-jährige Stute. Sie hatte vor 3 Jahren einen Hufreheschub. Röntgenbilder sind vorhanden, im Moment hat sie keine Beschwerden. Sie muss vor Jahren einmal einen Unfall gehabt haben, beim Fellwechsel sieht eine Narbe auf der Kruppe und sie hat es nicht so gern, dort berührt zu werden. Für sie wünscht sich die Besitzerin einen Platz, an dem man mit ihr spazieren geht und wo man auf ihre Gesundheit achtet. Sie darf wegen ihrer Hufrehe nur begrenzt Weidezeit haben. Vielleicht findet sich für sie ein Platz, an dem ein Shetty mit der gleichen Problematik steht.

 

Die beiden haben unterschiedliche Bedürfnisse und sie können darum einzeln platziert werden. Aber da sie nur noch zu zweit stehen, muss der Auszug gemeinsam erfolgen. Wer kann einem oder beiden seinen Lebensplatz bieten?

 

 

Anfragen bitte per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren.


Paradiso Fox

Zu vermitteln          PARADISO Fox

Rasse:                         CH-Traber

Geschlecht:              Wallach

Alter:                          20-jährig

Grösse:                      1m74cm

Haltung:                     Auslaufbox

Standort:                   Luzern

Preis:                          Schutzgebühr

 

Paradiso sucht schnellstmöglich seinen neuen Garten Eden… Eigentlich geht es ihm gut, wo er jetzt ist, und seine Besitzerin schaut gut zu ihm, 2 Reitbeteiligungen unterstützen sie, aber sie muss auf behördliche Anordnung hin aus finanziellen Gründen einen neuen Platz suchen für ihr Pferd. Sie kann sich auch vorstellen, Paradiso in ihrer Nähe (Aargau/Luzern) ans Futter zu geben und ihn weiterhin mitzubetreuen, im Moment macht sie das  3-4 x wöchentlich, sie wechselt sich mit den Reitbeteiligungen ab.

Paradiso lief 11 Jahre auf der Rennbahn, bevor er zu ihr kam. Er war gesundheitlich und psychisch nicht sehr gut beieinander. Ein aktueller Kurz-Arztbericht attestiert ihm gute Gesundheit, er sollte aber nicht mehr oder nur noch moderat geritten werden. Er hat Spass an Bodenarbeit, Lektionen, Spazieren. Er ist ein intelligentes Pferd, möchte etwas zu tun haben, auch im Kopf. Er wurde in seiner Rennzeit vom Sattel aus gymnastiziert, kennt also viel aus der Dressurreiterei, mit Galoppieren hat er Mühe und das sollte er auch nicht mehr müssen.

Im Moment hat er Mühe mit den Vorderhufen, sie brauchen besondere und regelmässige gute Bearbeitung. Paradiso läuft barhuf, im Gelände mit Schuhen. Er ist geimpft und entwurmt und er hat regelmässig den Zahnarzt gesehen.

Paradiso stand nie in einer Gruppe. Ein Versuch auf einer Pferdeweide schlug fehl, weil er anderen Pferden aufgestiegen ist und weil er bei Spielen grob war. Es müsste ausprobiert werden, ob er das gefragte Sozialverhalten noch lernen kann oder ob es bei Auslaufbox und Einzelweide bleibt. Sicher müsste in einer Offenstallhaltung die Möglichkeit und Bereitschaft bestehen, abzutrennen und auszuprobieren, was funktioniert.

Paradiso ist ein sensibles Pferd. Er merkt, dass etwas in der Luft ist, und so ist es kein Wunder, hatte er heute bei meinem Besuch Durchfall, etwas, das die Besitzerin von ihm nicht kennt. Er ist definitiv ein Pferd, das Menschen mag und er bevorzugt sie gegenüber den Pferdekollegen. Er liest sich seine Leute aber auch aus und er zeigt, ob er Kontakt will oder nicht. Er geht problemlos alleine weg vom Stall. Er hat keine Angst vor Kühen oder Autos etc, auch Lärm erschreckt ihn in der Regel nicht.

Wer kann Paradiso für seine letzten paar Lebensjahre ein neues zu Hause geben? Wie erwähnt wäre die Besitzerin interessiert, in der Lage und bereit, bei der weiteren Betreuung mitzuhelfen. Bitte Anfragen per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren. DANKE, bitte teilt ihn fleissig.


Gaminli (genannt Gamine)

Zu vermitteln

Name:                                        GAMINLI (genannt Gamine)
Rasse:                                         Pony
Grösse:                                      ca. 1m25cm
Geschlecht:                              Stute
Geboren:                                  2004
Haltung:                                     Offenstall, Gruppenhaltung, Weide angepasst
Standort:                                   Rüschegg BE
Preis:                                          Fr. 1000.--, vhb, Platz vor Preis

 

Gamine ist eine wunderschöne Ponydame, die einen schweren Start ins Leben hatte. Sie wurde vor 5 Jahren zusammen mit ihrer Mutter beschlagnahmt und mit akuter Hufrehe (Röntgen vorhanden) auf einen Gnadenhof gebracht. Im Herbst dieses Jahres hatte sie leider einen Rückfall, vermutlich, da sie zu lange im Gras war.

Gamine wollte lange Zeit von den Menschen nichts wissen. Sie hat sich aktiv abgewendet, gebissen, gedroht, geschlagen. Auf dem Gnadenhof wurde intensiv mit ihr vom Boden aus gearbeitet und sie hat ihr Vertrauen in die Menschen wiedergefunden, aber sie will wissen, was gilt. Sie spiegelt die Menschen gnadenlos und sie nutzt Unsicherheiten oder Unklarheiten zu ihren Gunsten aus. Sicher würde sie sich bei genügend Ausgleich für pferdegestütztes Coaching eignen.

Gamine wurde nicht eingeritten. Sie wurde dann und wann mal eingeschirrt aber nicht angespannt, ziehen würde sie aber vermutlich gern. Sie zeigt sich sehr lernwillig, will gefallen, ist intelligent. Horse-Agility, Bodenarbeit, Rücken, Ziehen, all das wäre für Gamine sicher interessant.

Gamine sucht ein zu Hause bei pferdeerfahrenen Menschen, die auf ihre Gesundheit Rücksicht nehmen. Sie braucht klare Führung, angpasste Fütterung und angepassten Weidegang und sie hat Sommerekzem, braucht im Sommer eine Decke. Am einen Huf hat sie einen Spalt, die Hufe brauchen regelmässig gute Bearbeitung. Sie ist sozial in der Gruppe aber sie ist dominant, setzt sich durch. Sie plagt keinen, aber wenn ein 2. dominantes Pferd in der Gruppe wäre, würde sie es vermutlich herausfordern und die Rangordnung ausfechten.

 

Wer möchte dieser hübschen Ponymadame ein neues zu Hause geben? Bitte Fragen oder Anmerkungen via PN oder auf E-Mail verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren.


Pi

 

Rasse: Paint Horse
Geschlecht: Wallach
Stockmass: ca. 148cm
Geboren: 2011
Standort: Attinghausen UR
Preis: 2500.- Platz vor Preis

 

Pi hat erst vor ein paar Monaten zu seiner jetzigen Besitzerin gefunden. Sie hat ihn gekauft trotz einem Befund am Strahlbein. Dieses macht ihm dank Spezialbeschlag im Moment keine Mühe. Was aber damals schon bei der Ankaufsuntersuchung dokumentiert wurde, war ein empfindlicher Rücken. Dieser ist es nach wie vor, ebenfalls knickt Pi vorne manchmal aus dem nichts einfach ein. Die Besitzerin hat bisher vor allem auf Therapie und gesetzt. Dies hat sie an den Rand ihrer finanziellen Möglichkeiten gebracht. Darum sucht sie auf diesem Weg ein neues zu Hause für ihn.

 

Was auffällt, ist das Pi sehr sozial ist. Im jetzigen Stall ist es aber für ihn nicht möglich intensiv mit anderen Pferden zusammen zu sein. Er würde sich in einer Gruppenhaltung sicherlich sehr wohl fühlen, oder zumindest, so dass er neben einer Auslaufboxe auch stundenweise in eine Gruppe kann. Stete Bewegung würde auch seiner Gesundheit gut bekommen.

 

Pi trägt vorne Eisen, hinten läuft er ohne Probleme mit Hufschuhen, welche er auch mitnehmen darf. Er geht sehr gerne Spazieren, macht Bodenarbeit und läuft am liebsten als Handpferd mit ins Gelände in allen Gangarten. Er ist keinesfalls eine Schlaftablette, sehr wach, aber immer gut händelbar. Pi möchte geführt werden und fordert Konsequenz ein.

 

Es ist nicht auszuschliessen, dass Pi nicht wieder moderat reitbar wird, es darf aber im Moment nicht im Vordergrund stehen. Darum wird Pi vordergründig als Beisteller/ Spazierpferd abgegeben.


Pi war auch schon Wanderreitpferd und kennt sich ebenfalls auch in den Bergen aus.

 

Wer möchte einen aktiven Beisteller? Wer hat Lust weiterhin an Pi`s Gesundheit zu arbeiten?


Tjara

Zu vermitteln TJARA
Rasse:                                                                       CH Warmblut
Geschlecht:                                                              Stute
Alter:                                                                         geb. 2013
Grösse:                                                                     1m60cm
Standort:                                                                  Ruswil LU
Preis:                                                                         Fr. 1200.—vhb, Platz vor Preis

 

Es erreicht uns eine Vermittlungsanfrage für eine 10-jährige CH-Warmblutstute, Beisteller. Ihr Problem ist, dass sie hinten sehr durchtrittig ist und darum nie geritten wurde. Sie macht gern Bodenarbeit und kommt gern als Handpferd ins Gelände und sie hatte ein Fohlen (Embyriotransfer). Laut Besitzerin hat die Durchtrittigkeit bereits in ihren ersten Lebensjahren angefangen, sei aber in den 4 Jahren, in denen die Stute bei der Besitzerin ist, nicht schlimmer geworden, auch nicht während der Trächtigkeit.

Unsere Volunteer schreibt: „In einem kleinen Weiler oberhalb von Ruswil habe ich heute Halt gemacht, wo ich von der CH Warmblutstute Rietenberg’s Tjara und ihrer Besizterin empfangen wurde. Die Stute ist sehr neugierig.

Aufgrund von Platzmangel sucht Tjara einen Lebensplatz als Beistellpferd. Ihr Fohlen kommt gesundheitshalber früher wieder nach Hause. Da sie hinten weich gefesselt ist, wurde sie nicht geritten, auch nicht angeritten. Sie macht gern Spaziergänge oder Bodenarbeit, geht auch gern als Handpferd mit ins Gelände.

Im Stall ist sie sehr brav und kann auch von Kindern geputzt werden, sie liebt es, von Menschen betüdelt zu werden. Beim Hufschmied ist sie eher etwas schwierig zu handeln, Anhängerfahren ist kein Problem für sie.

Die Besitzerin wünscht sich einen Lebensplatz mit Auslaufboxe oder einen Offenstall, damit sich Tjara bewegen kann. In der Herde ist sie eher rangniedrig.

Wo ist Tjaras Mensch, der sie trotz ihres Handicaps so nimmt und sie vom Boden aus beschäftigt?“

 

Anfragen bitte per PN oder via Email auf verein.pferdeinnot@gmail.com, Kommentare gehen oft verloren. Bitte teilt sie fleissig.


Lavita

Zu vermitteln

Name:                                                                                    LAVITA
Rasse:                                                                                     CH Halbblut
Geschlecht:                                                                          Stute
Alter:                                                                                      22-jährig
Stockmass:                                                                           1m75cm
Haltung:                                                                                 Auslaufbox
Standort:                                                                               Cormoret JU
Preis:                                                                                      Fr. 2000.—inkl. Zubehör, vhb

 

Lavita sucht aus finanziellen und zeitlichen Gründen der Besitzerin einen neuen Platz, an dem sie wieder aufgebaut und bewegt wird. Unsere Volunteer, die sie besucht hat, schreibt folgendes:

An diesem nasskalten letzten Oktobertag führte mich mein Weg wieder einmal in den schönen Jura. In Cormoret angekommen, wurde ich von Lavita und ihrer Besitzerin begrüsst.

Lavita ist eine fitte, 22-jährige, Warmblutstute, der man ihr Alter nicht ansieht. Lavita hatte vor geraumer Zeit Probleme mit Koliken, sie wurde im Tierspital durchgecheckt, ohne Befund. Es wurde vermutet, dass die Koliken einen Zusammenhang hatten mit der Fütterung. Seit sie regelmässigen Weidegang und auf ihr abgestimmtes Futter bekommt, geht es ihr gut. Sie braucht regelmässige Bewegung, wurde über längere Zeit aus Zeitmangel nicht geritten. Sie braucht darum sicher einen langsamen Wiederaufbau, bevor sie wieder geritten wird.

Sie wird nicht als reiner Beisteller abgegeben, da sie sich gern bewegt. Die Besitzerin wünscht sich einen Platz mit einer Auslaufbox, Weidegang in der Gruppe. Lavita läuft zurzeit barhuf, kennt aber Eisen.

Lavita sucht einen Platz bei Menschen, die ihr die nötige Aufmerksamkeit schenken und die mit ihr nach der Aufbauarbeit Ausritte geniessen, Bodenarbeit machen oder spazieren gehen. Sie ist kein Anfängerpferd und sie wird nicht in eine Reitschule abgegeben. Lavita steigt problemlos in den Hänger und sie ist verkehrssicher, sie braucht aber sichere Führung.

 

Wer kann dieser Stute einen schönen Lebensplatz bieten? Anfragen bitte per PN oder auf Email verein.pferdeinnot@gmail.com, Kommentare gehen oft verloren.


Momo

Zu vermitteln MOMO

Rasse: Haflinger
Geschlecht: Stute
Jahrgang: 2007
Stockmass: 148 cm
Standort: Kölliken AG
Preis 2500 Fr

 

Die hübsche Haflingerstute Momo ist völlig entspannt bei meinem Besuch, lässt sich problemlos überall anfassen und scheint die Aufmerksamkeit zu geniessen. Das war nicht immer so, ihre Besitzerin begann vor 5 Jahren als Reitbeteiligung auf dem Hof wo die Stute heute lebt und erzählt, dass Momo damals in schlechter Verfassung physisch und psychisch war. Sie hatte in ihrem jungen Leben bereits mehrere Besitzer, Stallwechsel und schwierige Situationen erleben müssen. Es wird vermutet dass sie geschlagen und mit Fressentzug bestraft wurde, wenn sie nicht ‘gehorsam’ war. Das Vertrauen in die Menschen war extrem gestört und die intelligente Haflingerstute blockierte oder reagierte mit Abwehr (Beissen und Schlagen nur gegen Menschen, nie gegen andere Pferde). Doch diesmal hatte sie Glück und wurde von der gelernten Pferdefachfrau nach Erkrankung der Besitzerin ganz übernommen und mit viel Geduld und Hingabe rehabilitiert und das Vertrauen wieder hergestellt.

 In dieser Zeit stellte sich heraus, dass Momo nur mit Hufeisen wirklich glücklich ist. Barfuss ist sie unglaublich empfindlich und unsicher, Hufschuhe müsste sie daher auch im Stall tragen. Kleb- und Dublobeschlag wurden auch ausprobiert, haben sich aber nicht bewährt. Da sie absolut rangniedrig ist und sich immer hinten anstellt, kann sie problemlos mit Hufeisen in der Gruppe leben.

 Leider reagiert sie allergisch auf Pollen (siehe Allergiepass) und benötigt deshalb unbedingt bedampftes Heu. Weitere Futtermittel wie z.B. Leckerli sollten entsprechend angepasst sein. Dieses Jahr wurde ein erster Versuch mit Bioresonanz gemacht um sie zu desensibilisieren, sie scheint darauf positiv zu reagieren. Im Herbst und Winter braucht sie eine Decke, sie reagiert sonst mit der Muskulatur. 

Sie ist ein tolles, ansonsten absolut gesundes Reitpferd mit guter Grundausbildung, liebt es zu arbeiten und möchte alles richtig machen. Momo ist sicher im Gelände, egal ob allein oder zusammen mit anderen Pferden. Aber sie ist sensibel und braucht erfahrene, feinfühlige Reiter, keine Kinder oder Anfänger. Momo ist keine Gewichtsträgerin (max. 70kg). Ihre Besitzerin kann aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf nicht mehr ausüben und ist deshalb finanziell nicht mehr in der Lage ein eigenes Pferd zu halten. Sie sucht schweren Herzens einen neuen Besitzer/in für Momo und hofft die Stute in gute, feinfühlige und verständnisvolle Hände geben zu können. Sie wünscht sich für Momo einen Offenstall, keine Boxenhaltung. Es besteht auch die Möglichkeit die Stute im gegenwärtigen Stall in Kölliken zu belassen.

Masiek

Name: Masiek

Rasse: Pole - Trakehner

Geboren: 2010

Stockmass. 172cm

Geschlecht: Wallach

Standort: Mollis

Preis: Schutzgebühr

 

Masiek musste leider Vieles im Bereich (Springreiten/ Haltung) in seinem Leben erdulden. Dies hat Spuren hinterlassen hat. Wir suchen seinen Herz- Menschen, vielleicht gibt es jemanden, welcher sich dieser Herausforderung stellen möchte. Masiek ist ein grosser, etwas unscheinbarer Wallach. Sobald man sich aber mit ihm abgibt, zeigt er Interesse am Menschen. Seine liebe, feine Art fällt sofort auf.

Einige Fehlverhalten waren der Besitzerin schon beim Kauf bekannt, jedoch kamen dann immer mehr Probleme zum Vorschein. Trotz allem wurde er nicht einfach weggegeben, seine Besitzerin nahm sich dieser Aufgabe an.

Masiek war im Springsport. Vermutlich wurde er rollkurmässig geritten. Er hat gelernt seinen Reiter abzuwerfen und sich gegen die Reiterhilfen zu wehren. Wenn er bereit gemacht wird zum Reiten, läuft er am liebsten davon. Er kann nicht angebunden werden. Plötzlich reisst er los und alles geht kaputt. Masiek sollte nur noch ab und zu hobbymässig geritten werden. Er braucht einen sicheren, leichten, Reiter, welcher keine Angst hat und ihm die nötige Sicherheit gibt. Da zwischen dem 13. und 15. Wirbel eine Verengung diagnostiziert wurde, sollte es ein leichter Reiter sein, welcher sich mit dem Muskelaufbau befasst und versucht, ihn dort aufzubauen.

Masiek muss zwingend 24/7 Zugang zu Heu haben, welches im Netz angeboten wird, denn er neigt zu Schlundverstopfungen, wenn er zu schnell zu viel Futter bekommt. Kraftfutter darf nur eingeweicht und in kleinen Rationen verfüttert werden. Auf der Weide ist dieses Problem noch nie aufgetreten. Er macht immer mal wieder eine Kolik. Bei sofortigem Erkennen und Reagieren kann diese oft selber gelöst werden. Man muss ihn immer im Auge behalten.

Masiek ist Luftkopper bei Stress oder Langeweile. Alleine mit ihm Spazierengehen geht, aber er kann explodieren, falls es ihm zu viel wird oder er erschrickt. In Begleitung eines sicheren Pferdes geht es. Der Versuch, ihn als Handpferd mitzunehmen, ist leider gescheitert. An der Longe geht er inzwischen sehr anständig.

Masiek hat vorne einen Keilbeschlag wegen einer Knochen-Fehlstellung. Bei zu starker Beanspruchung geht er schnell lahm. Masiek lebt im Offenstall. Er brauchte 6 Monate, bis er in die Herde integriert werden konnte, da er sehr angriffslustig war. Bei der letzten Eingewöhnung auf einer grossen Weide ging es aber schon viel besser und er zeigte sich sehr angepasst. Er mag den Weidegang, braucht aber unbedingt Zugang zum Stall, falls ein Unwetter, Bremsen oder viel Fliegen kommen.

Wir wünschen uns für Masiek am liebsten ein Zuhause mit seinen beiden Freunden Newado und Easy Boy, eine liebe Stute an seiner Seite, denn dann blüht Masiek richtig auf. Und einen Menschen mit viel Pferdeerfahrung, Herz und Zeit. Weide und Schutz so viel wie möglich. Uns ist bewusst, dass dies einer der am schwierigsten zu vermittelnden Pferden ist, die wir bis jetzt hatten. Aber es gibt für jeden Topf einen Deckel.


Goldi und Estelia

Zu vermitteln

Goldi und Estelia, zwei polnische Vollblut Araberstuten

Grösse: je ca 150cm

Standort: Villarsel - le - Gibloux 

Haltung: Auslaufbox, ausgiebig Weidegang oder Freilaufhaltung bei nicht zu grosser Gruppe und genügend Rückzugsmöglichkeiten

Preis: Schutzgebühr, Platz vor Preis, Zäume und Vorgeschirr kommen mit.

 

Goldi und Estelia, zwei polnische Vollblut Araberstuten

 

Die beiden Stuten sind 18 (Goldi, Schimmel) und  21 (Estelia, Braun) Jahre alt. Sie leben in einem schönen Stall bei ihren Menschen. Die Besitzer haben die beiden zusammen vor 11 Jahren vom gleichen Ort gekauft. Sie waren sich bewusst, dass sie in der Lebensmitte standen, haben sich aber aufgrund ihres guten Gesundheitszustandes zugetraut, ihre Pferde noch lange beschäftigen und versorgen zu können. Leider hatte das Leben andere Pläne. Vor einigen Jahren musste der Besitzer sich einer schweren Herz-Operation unterziehen, die seine körperliche Leistungsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt hat. Vieles wurde seither schwieriger und die Arbeit rund um die Pferde nicht mehr so einfach. Das Ehepaar entschloss sich deshalb, die Pferde (es waren damals drei) zu platzieren. Bei einer Stute gelang das auch gut, für die beiden Araber fand sich einfach nicht der geeignete Platz, der die richtigen Haltungsbedingungen für diese beiden sehr lieben, gut aneinander gewöhnten Pferdedamen bieten konnte. Mittlerweile ist die Belastung so gross geworden, dass die Besitzer sich aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens nun auch von diesen beiden Stuten trennen möchten. Estelia und Goldi sind schöne, prämierte Araberstuten mit guter Abstammung, beide hatten schon Fohlen.

 

Die Stuten sollen nicht in reine Boxenhaltung kommen (Estelia fängt in reiner Boxenhaltung und bei Stress an zu weben, Goldi dreht Kreise, wenn sie nur in der Boxe stehen muss); Auslaufboxe mit ausgiebigem Weidegang in der Gruppe und pferdgerechter Infrastruktur wären ideal. Beide wurden seit Ende 2019 nicht mehr geritten.

 

Sie zeigen sich bei meinem Besuch als ausgesprochen entspannt und interessiert, lassen sich überall anfassen, geben die Hufe und laufen sehr aufmerksam und willig am Halfter. Nach einem Wieder-Aufbau könnten sie sicher noch von einem leichten Reiter freizeitmässig geritten werden. Sie wurden am jetzigen Platz westernmässig/ethologisch geritten. Horse-Walking, Arbeit an der Hand, Spazierritte mit leichtem Reiter würden sie wohl immer noch gerne mitmachen.

 

Estelia hat in den Sommermonaten am Mähnenkamm und an der Schweifrübe ein schuppendes Ekzem als Reaktion auf Insekten. Sie trägt daher eine Ekzemerdecke, damit sie sich nicht wund kratzt.

 

Goldi hatte letztes Jahr am linken Hinterfuss eine leichte Mauke (ev.Vaskulitis, ist nicht ganz klar), die gepflegt wurde und abgeheilt ist.

 

Damit die beiden Vollblutstuten so entspannt und zufrieden sind wie sie sich zur Zeit präsentieren, muss gewährleistet sein, dass sie die notwendige Beschäftigung bekommen (genügend Auslauf, Weide, ev. Bodenarbeit oder Spaziergänge).

 

Estelia kann nicht alleine bleiben, dabei bedeutet das nicht unbedingt, dass sie nur mit Goldi zusammen umziehen kann, aber es muss gewährleistet sein, dass immer ein Gspänli im Stall ist, sodass sie nicht alleine bleiben muss. Wenn nur zwei Pferde in der Gruppe sind, ist es für Estelia zu stressig, wenn der Stallkollege weggeht. Beide können aber auch gut auf Ausritten als Handpferd mitgenommen werden.

 

Beide Stuten sind leichtfuttrig und sollten nicht unbegrenzt Zugang zu reichhaltigem Futter haben. Sie werden gewissenhaft gefüttert, bekommen bedampftes Heu (der Heubedampfer kann dazugekauft werden) und sehen dementsprechend gepflegt und gesund aus. Goldi hat Wolfszähne und konnte daher nur gebisslos geritten werden. Auch Estelia wurde gebisslos geritten (kennt das Gebiss jedoch aus ihrer Vorzeit). Passende Sättel von guter Qualität für beide Pferde könnten dazu gekauft werden, die gebisslosen Biothane-Distanzzäume (Trense kann eingeschnallt werden), Halfter, Decken und viel diverses Kleinmaterial bringen die beiden mit ins neue Zuhause.

 

Es wäre toll, wenn die beiden zusammen bleiben könnten. Die Besitzer wären dann eventuell auch bereit für eine der Stuten bei den Pensionskosten mitzuhelfen/beizusteuern.

 

 

Wer möchte, könnte, hätte Zeit für eine oder beide? Anfragen bitte per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com

Kommentare gehen oft verloren. DANKE