Bei Interesse an einem der Pferde, melden sie sich über das Kontaktformular bei uns. Danke


Lisy

Zu vermitteln

 

Name:                      Lisy du Frêne
Rasse                        Freiberger
Alter:                        geb. Mai 2019
Grösse:                     ca. 1m60cm
Standort:                  Rüschegg BE
Preis:                        Fr. 2500.--

 

Lisy steht zusammen mit Ferguson auf einem Gnadenhof, wo sie gut betreut und ausgebildet worden ist. Nun sucht der Gnadenhof einen Lebensplatz für Lisy im Freizeitbereich. Sie ist zu jung für den Gnadenhof und sollte älteren, unvermittelbaren Pferden Platz machen können. Es erreicht uns folgender Text:

„Bildhübsche, reinrassige Freiburger Stute, Stockmass 160, professionell eingeritten

 

Lisy ist eine charmante, freundliche Stute, klar im Kopf, stets bemüht, alles richtig zu machen, und aufmerksam bei der Arbeit.

Wir wünschen uns für Lisy eine "schonende" weitere Ausbildung durch eine erfahrene Person oder in Begleitung einer Fachperson, damit weiterhin auf eine gute Körperentwicklung und einen korrekten Muskelaufbau geachtet wird. Als Jungpferd eignet sie sich nicht für Anfänger oder nur bei Bereitschaft, eine ausgebildete Pferdetrainerin beizuziehen. Wir als Tierschutzstiftung wünschen uns einen pferdegerechten Lebensplatz, viel Zuwendung, viel Bewegung/Beschäftigung und Weide sowie Pferdefreundschaften für diese freundliche Stute, die noch ihr ganzes Leben vor sich hat. Sie hat sich eng angeschlossen an den gleichaltrigen Freiberger Wallach Ferguson, der auch noch sein Zuhause sucht.“

 

 

Wer kann Lisy einen Lebensplatz bieten? Sie ist eine hübsche, aufgeschlossene junge Stute, die jemandem viel Freude bereiten wird. Bitte Anfragen via PN oder E-Mail verein.pferdeinnot@gmail.com, Kommentare gehen oft verloren.


Okidoki

Farbe: Fuchsschecke

Rasse: wahrscheinlich Araber x deutsches Reitpony

Geb. 8.5.2010

Stkm. 153 cm

Standort: Amlikon TG

Preis: Fr. 2500.00

 

Okidoki (genannt Oki) ist ein wunderschöner Wallach. Seine Besitzerin muss ihn leider aus gesundheitlichen Gründen abgeben – es zerreisst ihr dabei das Herz. Oki ist gesund und gut ausgebildet. Seine Zähne und Hufe (Barhuf) wurden regelmässig gemacht, die Osteopathin war in regelmässigen Abständen zu Besuch.

 

Oki wurde in der letzten Zeit kaum geritten, man müsste ihn also sorgsam wieder darauf vorbereiten. Er macht aber sehr gerne Bodenarbeit, Longieren, Freiarbeit etc., er geht auch gerne an der Hand spazieren. Oki ist ein sehr sensibles Pferd, das seinen Besitzer sofort spiegelt. Es ist sehr wichtig, dass eine gute Vertrauensbasis geschaffen wird. Oki braucht viel Zuwendung, will wahrgenommen, geliebt und auch gebraucht werden. Er ist eher ein Frauenpferd, gegenüber Männern ist er am Anfang sehr zurückhaltend. Oki wäre ein tolles Familienpferd, da er bei guter Begleitung und Anleitung auch von Kindern im Teenageralter geritten und gearbeitet werden könnte. Das Reiten sollte aber bei ihm nie im Vordergrund stehen.

 

Oki würde gerne in einer kleinen Herde und im Offenstall leben, tendenziell lieber mit Wallachen. Er hätte gerne wieder einen guten Kumpel, mit dem er auch mal rumtoben könnte. Eine Haltung in Box mit Auslauf ist möglich, dann müsste aber täglicher Weidegang mit anderen Pferden zusammen, gegeben sein. Oki könnte mit passendem Sattel und sonstigem Equipment umziehen.

 

 

Interessenten melden sich bitte via PN oder per Email. Kommentare gehen oft verloren.


Wanda und JOnquille

Zu vermitteln ZUSAMMEN

 

Name:                                JONQUILLE

Rasse:                                Freiberger

Geschlecht:                          Stute

Alter:                                      25-jährig

Grösse:                                  155 cm

Haltung:                                Offenstall

Gesundheit:                         Sommerekzem

Standort:                               Charmoille JU

Preis:                                      Schutzgebühr

 

Name:                                   WANDA

Rasse:                                   Freiberger

Geschlecht:                          Stute

Alter:                                      30-jährig

Grösse:                                  154 cm

Haltung:                                Offenstall

Gesundheit:                         altersmässig, gesund

Standort:                               Charmoille JU

Preis:                                      Schutzgebühr

 

Die beiden Pferde suchen aufgrund von persönlichen Gründen der Besitzer ein neues zu Hause. Sie sind beide sehr liebenswürdig und sie waren immer zusammen, darum sollten sie im Alter zusammenbleiben können. Es ist im Moment so, dass die beiden aneinander kleben, ob sich das im Alter noch legen kann, ist unklar. Sie sind in den letzten Jahren nie im Hänger gefahren. 

Wir wissen, es ist schwierig, einen Platz für beide zusammen zu finden, aber es nicht zu probieren wäre schade.

Beide Pferde wurden sporadisch noch geritten, wie viel können wir nicht sagen. Beide kennen etwas Bodenarbeit, wurden aber in den letzten Jahren nicht mehr gearbeitet. Was sie noch können, was sie noch lernen können, ob sie noch geritten werden möchten/sollen, müsste von neuen Besitzern herausgefunden werden. Aufgrund des Alters der Pferde sollte das Reiten sicher nicht mehr im Vordergrund stehen.

Beide Pferde werden von den Besitzern als ruhig und anhänglich beschrieben, sie leben in einem Offenstall zusammen und wurden 5x pro Tag gefüttert. Sie sind barhuf. Jonquille leidet an Sommerekzem, sie braucht im Sommer eine Decke. Wanda hasst den Geruch von Schweinen, ansonsten werden sie als freundlich, umgänglich und unkompliziert beschrieben.

Wer kann den beiden ein schönes zu Hause für den Lebensabend bieten? Bitte per PN oder auf E-Mail verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren.


Dropshot

Zu vermitteln DROPSHOT (Dropi)
Rasse: Holländer
Geschlecht: Stute
Alter: 12-jährig
Grösse: ca. 1m60cm
Standort: Aarwangen
Haltung: Box
Preis: Fr. 700.--
Gesundheitszustand: Kissing Spines, Sehnenproblem am Auskurieren

 

Dropi, eine schöne schwarze und auf den  ersten Blick freundliche, umgängliche, dem Menschen zugewandte Stute. Der Traum von jeder Reiterin, so war es auch der Traum für die junge Besitzerin, als Dropi vor 2 Jahren zu ihr kam. Probereiten problemlos im Gelände und in der Halle, gross war die Freude auf ein kleines Springturnier hier, etwas Dressur da. Aber es kam anders.

Kaum war Dropi im neuen Stall haben die Probleme begonnen. Einsteigen ging nur mit Sedation, sie zeigte sich ängstlich, misstrauisch, explosiv. Sie liess sich kaum berühren. Bald zeigte sie Schmerzen im Rücken. Sie hat Probleme mit Autos, die direkt auf sie zukommen, mit Hängern die Scheppern. Sie weicht dann rückwärts, deutet Steigen an. Sie beruhigt sich dann bald wieder, aber es ist nie klar, wann es wieder losgeht. Dropi wurde geröngt und bekam die niederschmetternde Diagnose Kissing Spines Grad 2 in der hinteren Sattellage. Sie wurde ab sofort nicht mehr geritten und hat stattdessen viel am Boden gearbeitet, den Rücken trainiert. Die Schmerzen sind weniger, aber ob sie jemals belastbar sein wird, steht in den Sternen. Dann hat sie ein Problem bekommen mit der vorderen tiefen Beugesehne links, konnte noch weniger machen, ist unterfordert, unterbeschäftigt und entsprechend anspruchsvoll. Die junge Besitzerin fühlt sich überfordert, ohnmächtig. Sie liebt ihr Pferd, aber sie weiss nicht weiter.

Vieles ist besser geworden. Dropi ist klar im Kopf, nie böse gegen den Menschen. Sie lässt sich heute gut berühren, putzen etc., sie lernt schnell. Auch beim Einsteigetraining macht sie Fortschritte, beim Hufschmied braucht sie immer noch eine Sedation. Am Boden arbeitet sie gern und sie lernt auch da schnell.

Wir haben vereinbart, dass wir die psychischen Probleme mit Kinesiologie und Bachblüten angehen und dass eine uns bekannte Verhaltenstrainerin in Ausbildung mit der Familie Kontakt aufnimmt, um aktuell vor Ort zu entlasten. Wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich das entwickelt, wir hoffen in eine positive Richtung.

Gleichzeitig schreiben wir Dropi für die Vermittlung aus, im Wissen, dass Plätze für nicht reitbare, noch junge Tiere, rar sind. Vielleicht aber ist ja da draussen jemand, der genau zu Dropi passt, mit ihr macht, was geht, den Rücken trainiert, der Sehne Zeit gibt, dem Pferd Sicherheit,Vertrauen und Liebe geben und so mit ihr eine Beziehung aufbauen kann, in der Reiten nicht im Vordergrund steht. Dropi hat das mehr als verdient.

Sie kennt Boxenhaltung, sie sollte flache Weiden haben im Moment. Ob sie Gruppenhaltung kennt von früher, ist nicht bekannt, Dropi ist beschlagen.

 

Anfragen bitte per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare können verloren gehen. Unpassende oder beleidigende Kommentare werden gelöscht.


Ferguson

Zu vermitteln FERGUSON

Rasse:   Freiberger

Geschlecht: Wallach

Grösse 145cm

Alter: 5-jährig

gesund

Haltung: Offenstall

Standort: Rüschegg BE

Preis: auf Anfrage

 

Jung, temperamentvoll, aufgeweckt, offen für Neues, unerschrocken, gut im Kopf, lernt gern, kurzum, eine coole Socke - aus ihm wird in der richtigen Hand ein idealer Freizeit-Partner. Ferguson, Freiberger Wallach von kleiner Statur, 5jährig, hat einen guten Lebensplatz verdient.

Eine Stiftung übernahm ihn, als seine Besitzer abhauten und ihre Pferde ohne Bezahlung zurück liessen, worauf der Stallbesitzer Ferguson beim Metzger anmeldete, weil er als pubertierender Jung-Hengst Unruhe in die Gruppe brachte. Damals 3jährig, kam er zu der Stiftung in den Rüschegg, wurde den Sommer über in ein Jungtierherde im Jura geschickt - (im Video, wo er mit dem Shetty spielt, ist er 3jährig)- , und danach ab 4jährig von professioneller Hand sorgfältig ausgebildet.

Laut Trainerin ist er heute gut unterwegs auf dem Reitplatz und im Gelände - er zeigt sich unter dem Sattel brav und unkompliziert. Als Jungpferd eignet er sich nicht für Anfänger, jedenfalls nicht, wenn man nicht bereit ist, sich professionell begleiten zu lassen. Einzig das Warten, getrennt von seiner gleichaltrigen Kumpanin (sie sucht wie er einen Lebensplatz...), muss noch geübt werden, aber allein mit ihm arbeiten und reiten ist kein Problem.

Er ist nun parat für seinen Lebensplatz. In der Stiftung zu bleiben, auf der vorwiegend ältere Tiere leben, ist keine gute Option. Ferguson sollte nun seinen Menschen haben und gefördert und gefordert werden. Die Besitzerin wünscht sich  einen pferdegerechten Lebensplatz, viel Zuwendung, viel Bewegung/Beschäftigung und Weide für diesen lebenslustigen Kerl, der noch sein ganzes Leben vor sich hat.

Anfragen bitte per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren.


AYANA

Zu vermitteln AYANA

Rasse: CH Warmblut

Geschlecht: Stute

Grösse: ca. 1m60cm

Alter: geboren 2011

Standort: Spiez BE

Haltung: Offenstall, wenn möglich mit viel Weide

Preis: Schutzgebühr

 

Ayana ist eine wunderschöne Warmblutstute. Sie steht in einem kleinen Offenstall am Thunersee. Ihre Besitzerin hat sie gezogen und nun ist sie aus verschiedenen persönlichen Gründen nicht mehr in der Lage, ihrem Pferd gut zu schauen.

Ayana war immer schon anspruchsvoll zu reiten, sagt ihre Besitzerin, aber nun sei es richtig schwierig geworden. Aus dem Nichts heraus ticke sie aus, mache Rodeo und wolle ihre Reiterin loswerden. Es kann eine Fliege sein, die das auslöst, oder ein Blatt, das gerade frecherweise verkehrt auf dem Boden liegt, unvorhersehbar. Am jetzigen Platz muss die Besitzerin über eine stark befahrene Hauptstrasse, dann der Strasse entlang, wieder über die Strasse, bis sie durch ein Wohnquartier in den Wald gelangt. Es ist zu gefährlich geworden, Ayana auszureiten oder spazieren zu gehen, so ist Ayana unterbeschäftigt und es wird natürlich nicht besser. Ein Umzug ist ebenfalls kaum eine Option, weil die Besitzerin im aktuellen Stall ihr Pferd gegen Mitarbeit einstellen kann, eine Pension kann sie sich nicht (mehr) leisten.

 

Ayana hat einen Ueberbiss. Die Zähne müssen regelmässig gemacht werden, auch das ist nicht einfach, weil die normale Sedation nicht ausreicht. Einsteigen in einen Hänger und die Hufe geben beim Hufpfleger, das klappt gut. Vielleicht ist der Ueberbiss ein Grund für ihr Verhalten, das wurde bisher nicht näher abgeklärt.

 

Ayana mag Bodenarbeit. Sie ist motiviert und macht mit. Aber auch da kann es laut Besitzerin passieren, dass sie plötzlich aufdreht.

Also, finden wir die Nadel im Heuhaufen für Ayana? Sie braucht jemanden mit Erfahrung, Ruhe und Konsequenz. Ayana braucht viel Sicherheit und Klarheit und das Reiten darf nicht im Vordergrund stehen. Am Wohlsten wäre sie wohl in einer Herde mit viel Weide, einem Reitplatz oder einer Halle und einer sicheren Bezugsperson. Gibt es das? Wir wissen, das wird nicht einfach. Teilt sie fleissig, damit wir hoffentlich für diese schöne Stute eine gute Lösung finden.

 

Bemerkungen/Anfragen etc. bitte per PN oder auf E-Mail verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren


Gaminli (genannt Gamine)

Zu vermitteln

Name:                                        GAMINLI (genannt Gamine)
Rasse:                                         Pony
Grösse:                                      ca. 1m25cm
Geschlecht:                              Stute
Geboren:                                  2004
Haltung:                                     Offenstall, Gruppenhaltung, Weide angepasst
Standort:                                   Rüschegg BE
Preis:                                          Fr. 1000.--, vhb, Platz vor Preis

 

Gamine ist eine wunderschöne Ponydame, die einen schweren Start ins Leben hatte. Sie wurde vor 5 Jahren zusammen mit ihrer Mutter beschlagnahmt und mit akuter Hufrehe (Röntgen vorhanden) auf einen Gnadenhof gebracht. Im Herbst dieses Jahres hatte sie leider einen Rückfall, vermutlich, da sie zu lange im Gras war.

Gamine wollte lange Zeit von den Menschen nichts wissen. Sie hat sich aktiv abgewendet, gebissen, gedroht, geschlagen. Auf dem Gnadenhof wurde intensiv mit ihr vom Boden aus gearbeitet und sie hat ihr Vertrauen in die Menschen wiedergefunden, aber sie will wissen, was gilt. Sie spiegelt die Menschen gnadenlos und sie nutzt Unsicherheiten oder Unklarheiten zu ihren Gunsten aus. Sicher würde sie sich bei genügend Ausgleich für pferdegestütztes Coaching eignen.

Gamine wurde nicht eingeritten. Sie wurde dann und wann mal eingeschirrt aber nicht angespannt, ziehen würde sie aber vermutlich gern. Sie zeigt sich sehr lernwillig, will gefallen, ist intelligent. Horse-Agility, Bodenarbeit, Rücken, Ziehen, all das wäre für Gamine sicher interessant.

Gamine sucht ein zu Hause bei pferdeerfahrenen Menschen, die auf ihre Gesundheit Rücksicht nehmen. Sie braucht klare Führung, angpasste Fütterung und angepassten Weidegang und sie hat Sommerekzem, braucht im Sommer eine Decke. Am einen Huf hat sie einen Spalt, die Hufe brauchen regelmässig gute Bearbeitung. Sie ist sozial in der Gruppe aber sie ist dominant, setzt sich durch. Sie plagt keinen, aber wenn ein 2. dominantes Pferd in der Gruppe wäre, würde sie es vermutlich herausfordern und die Rangordnung ausfechten.

 

Wer möchte dieser hübschen Ponymadame ein neues zu Hause geben? Bitte Fragen oder Anmerkungen via PN oder auf E-Mail verein.pferdeinnot@gmail.com. Kommentare gehen oft verloren.


Tjara

Zu vermitteln TJARA
Rasse:                                                                       CH Warmblut
Geschlecht:                                                              Stute
Alter:                                                                         geb. 2013
Grösse:                                                                     1m60cm
Standort:                                                                  Ruswil LU
Preis:                                                                         Fr. 1200.—vhb, Platz vor Preis

 

Es erreicht uns eine Vermittlungsanfrage für eine 10-jährige CH-Warmblutstute, Beisteller. Ihr Problem ist, dass sie hinten sehr durchtrittig ist und darum nie geritten wurde. Sie macht gern Bodenarbeit und kommt gern als Handpferd ins Gelände und sie hatte ein Fohlen (Embyriotransfer). Laut Besitzerin hat die Durchtrittigkeit bereits in ihren ersten Lebensjahren angefangen, sei aber in den 4 Jahren, in denen die Stute bei der Besitzerin ist, nicht schlimmer geworden, auch nicht während der Trächtigkeit.

Unsere Volunteer schreibt: „In einem kleinen Weiler oberhalb von Ruswil habe ich heute Halt gemacht, wo ich von der CH Warmblutstute Rietenberg’s Tjara und ihrer Besizterin empfangen wurde. Die Stute ist sehr neugierig.

Aufgrund von Platzmangel sucht Tjara einen Lebensplatz als Beistellpferd. Ihr Fohlen kommt gesundheitshalber früher wieder nach Hause. Da sie hinten weich gefesselt ist, wurde sie nicht geritten, auch nicht angeritten. Sie macht gern Spaziergänge oder Bodenarbeit, geht auch gern als Handpferd mit ins Gelände.

Im Stall ist sie sehr brav und kann auch von Kindern geputzt werden, sie liebt es, von Menschen betüdelt zu werden. Beim Hufschmied ist sie eher etwas schwierig zu handeln, Anhängerfahren ist kein Problem für sie.

Die Besitzerin wünscht sich einen Lebensplatz mit Auslaufboxe oder einen Offenstall, damit sich Tjara bewegen kann. In der Herde ist sie eher rangniedrig.

Wo ist Tjaras Mensch, der sie trotz ihres Handicaps so nimmt und sie vom Boden aus beschäftigt?“

 

Anfragen bitte per PN oder via Email auf verein.pferdeinnot@gmail.com, Kommentare gehen oft verloren. Bitte teilt sie fleissig.


Masiek

Name: Masiek

Rasse: Pole - Trakehner

Geboren: 2010

Stockmass. 172cm

Geschlecht: Wallach

Standort: Mollis

Preis: Schutzgebühr

 

Masiek musste leider Vieles im Bereich (Springreiten/ Haltung) in seinem Leben erdulden. Dies hat Spuren hinterlassen hat. Wir suchen seinen Herz- Menschen, vielleicht gibt es jemanden, welcher sich dieser Herausforderung stellen möchte. Masiek ist ein grosser, etwas unscheinbarer Wallach. Sobald man sich aber mit ihm abgibt, zeigt er Interesse am Menschen. Seine liebe, feine Art fällt sofort auf.

Einige Fehlverhalten waren der Besitzerin schon beim Kauf bekannt, jedoch kamen dann immer mehr Probleme zum Vorschein. Trotz allem wurde er nicht einfach weggegeben, seine Besitzerin nahm sich dieser Aufgabe an.

Masiek war im Springsport. Vermutlich wurde er rollkurmässig geritten. Er hat gelernt seinen Reiter abzuwerfen und sich gegen die Reiterhilfen zu wehren. Wenn er bereit gemacht wird zum Reiten, läuft er am liebsten davon. Er kann nicht angebunden werden. Plötzlich reisst er los und alles geht kaputt. Masiek sollte nur noch ab und zu hobbymässig geritten werden. Er braucht einen sicheren, leichten, Reiter, welcher keine Angst hat und ihm die nötige Sicherheit gibt. Da zwischen dem 13. und 15. Wirbel eine Verengung diagnostiziert wurde, sollte es ein leichter Reiter sein, welcher sich mit dem Muskelaufbau befasst und versucht, ihn dort aufzubauen.

Masiek muss zwingend 24/7 Zugang zu Heu haben, welches im Netz angeboten wird, denn er neigt zu Schlundverstopfungen, wenn er zu schnell zu viel Futter bekommt. Kraftfutter darf nur eingeweicht und in kleinen Rationen verfüttert werden. Auf der Weide ist dieses Problem noch nie aufgetreten. Er macht immer mal wieder eine Kolik. Bei sofortigem Erkennen und Reagieren kann diese oft selber gelöst werden. Man muss ihn immer im Auge behalten.

Masiek ist Luftkopper bei Stress oder Langeweile. Alleine mit ihm Spazierengehen geht, aber er kann explodieren, falls es ihm zu viel wird oder er erschrickt. In Begleitung eines sicheren Pferdes geht es. Der Versuch, ihn als Handpferd mitzunehmen, ist leider gescheitert. An der Longe geht er inzwischen sehr anständig.

Masiek hat vorne einen Keilbeschlag wegen einer Knochen-Fehlstellung. Bei zu starker Beanspruchung geht er schnell lahm. Masiek lebt im Offenstall. Er brauchte 6 Monate, bis er in die Herde integriert werden konnte, da er sehr angriffslustig war. Bei der letzten Eingewöhnung auf einer grossen Weide ging es aber schon viel besser und er zeigte sich sehr angepasst. Er mag den Weidegang, braucht aber unbedingt Zugang zum Stall, falls ein Unwetter, Bremsen oder viel Fliegen kommen.

Wir wünschen uns für Masiek am liebsten ein Zuhause mit seinen beiden Freunden Newado und Easy Boy, eine liebe Stute an seiner Seite, denn dann blüht Masiek richtig auf. Und einen Menschen mit viel Pferdeerfahrung, Herz und Zeit. Weide und Schutz so viel wie möglich. Uns ist bewusst, dass dies einer der am schwierigsten zu vermittelnden Pferden ist, die wir bis jetzt hatten. Aber es gibt für jeden Topf einen Deckel.


Goldi und Estelia

Zu vermitteln

Goldi und Estelia, zwei polnische Vollblut Araberstuten

Grösse: je ca 150cm

Standort: Villarsel - le - Gibloux 

Haltung: Auslaufbox, ausgiebig Weidegang oder Freilaufhaltung bei nicht zu grosser Gruppe und genügend Rückzugsmöglichkeiten

Preis: Schutzgebühr, Platz vor Preis, Zäume und Vorgeschirr kommen mit.

 

Goldi und Estelia, zwei polnische Vollblut Araberstuten

 

Die beiden Stuten sind 18 (Goldi, Schimmel) und  21 (Estelia, Braun) Jahre alt. Sie leben in einem schönen Stall bei ihren Menschen. Die Besitzer haben die beiden zusammen vor 11 Jahren vom gleichen Ort gekauft. Sie waren sich bewusst, dass sie in der Lebensmitte standen, haben sich aber aufgrund ihres guten Gesundheitszustandes zugetraut, ihre Pferde noch lange beschäftigen und versorgen zu können. Leider hatte das Leben andere Pläne. Vor einigen Jahren musste der Besitzer sich einer schweren Herz-Operation unterziehen, die seine körperliche Leistungsfähigkeit nachhaltig beeinträchtigt hat. Vieles wurde seither schwieriger und die Arbeit rund um die Pferde nicht mehr so einfach. Das Ehepaar entschloss sich deshalb, die Pferde (es waren damals drei) zu platzieren. Bei einer Stute gelang das auch gut, für die beiden Araber fand sich einfach nicht der geeignete Platz, der die richtigen Haltungsbedingungen für diese beiden sehr lieben, gut aneinander gewöhnten Pferdedamen bieten konnte. Mittlerweile ist die Belastung so gross geworden, dass die Besitzer sich aus gesundheitlichen Gründen schweren Herzens nun auch von diesen beiden Stuten trennen möchten. Estelia und Goldi sind schöne, prämierte Araberstuten mit guter Abstammung, beide hatten schon Fohlen.

 

Die Stuten sollen nicht in reine Boxenhaltung kommen (Estelia fängt in reiner Boxenhaltung und bei Stress an zu weben, Goldi dreht Kreise, wenn sie nur in der Boxe stehen muss); Auslaufboxe mit ausgiebigem Weidegang in der Gruppe und pferdgerechter Infrastruktur wären ideal. Beide wurden seit Ende 2019 nicht mehr geritten.

 

Sie zeigen sich bei meinem Besuch als ausgesprochen entspannt und interessiert, lassen sich überall anfassen, geben die Hufe und laufen sehr aufmerksam und willig am Halfter. Nach einem Wieder-Aufbau könnten sie sicher noch von einem leichten Reiter freizeitmässig geritten werden. Sie wurden am jetzigen Platz westernmässig/ethologisch geritten. Horse-Walking, Arbeit an der Hand, Spazierritte mit leichtem Reiter würden sie wohl immer noch gerne mitmachen.

 

Estelia hat in den Sommermonaten am Mähnenkamm und an der Schweifrübe ein schuppendes Ekzem als Reaktion auf Insekten. Sie trägt daher eine Ekzemerdecke, damit sie sich nicht wund kratzt.

 

Goldi hatte letztes Jahr am linken Hinterfuss eine leichte Mauke (ev.Vaskulitis, ist nicht ganz klar), die gepflegt wurde und abgeheilt ist.

 

Damit die beiden Vollblutstuten so entspannt und zufrieden sind wie sie sich zur Zeit präsentieren, muss gewährleistet sein, dass sie die notwendige Beschäftigung bekommen (genügend Auslauf, Weide, ev. Bodenarbeit oder Spaziergänge).

 

Estelia kann nicht alleine bleiben, dabei bedeutet das nicht unbedingt, dass sie nur mit Goldi zusammen umziehen kann, aber es muss gewährleistet sein, dass immer ein Gspänli im Stall ist, sodass sie nicht alleine bleiben muss. Wenn nur zwei Pferde in der Gruppe sind, ist es für Estelia zu stressig, wenn der Stallkollege weggeht. Beide können aber auch gut auf Ausritten als Handpferd mitgenommen werden.

 

Beide Stuten sind leichtfuttrig und sollten nicht unbegrenzt Zugang zu reichhaltigem Futter haben. Sie werden gewissenhaft gefüttert, bekommen bedampftes Heu (der Heubedampfer kann dazugekauft werden) und sehen dementsprechend gepflegt und gesund aus. Goldi hat Wolfszähne und konnte daher nur gebisslos geritten werden. Auch Estelia wurde gebisslos geritten (kennt das Gebiss jedoch aus ihrer Vorzeit). Passende Sättel von guter Qualität für beide Pferde könnten dazu gekauft werden, die gebisslosen Biothane-Distanzzäume (Trense kann eingeschnallt werden), Halfter, Decken und viel diverses Kleinmaterial bringen die beiden mit ins neue Zuhause.

 

Es wäre toll, wenn die beiden zusammen bleiben könnten. Die Besitzer wären dann eventuell auch bereit für eine der Stuten bei den Pensionskosten mitzuhelfen/beizusteuern.

 

 

Wer möchte, könnte, hätte Zeit für eine oder beide? Anfragen bitte per PN oder E-Mail auf verein.pferdeinnot@gmail.com

Kommentare gehen oft verloren. DANKE