Stationäre Pferde

Nestonia

Nestonia ist zurück

 

Vor bald 2 Jahren haben wir Nestonia übernommen, damals hatte sie ein komisches Geräusch beim Atmen und Fressen. Wir waren mit ihr im Tierspital. Da wurde die bereits per Endoskopie festgestellte Gaumensegelverlagerung bestätigt. DDSP, nennt sich das in der Fachsprache. Im Tierspital wurde dann unter einer Belastungsendoskopie auch festgesellt, dass Nestonia dies aber selber wieder zurückverlagern konnte, darum war eine Operation in dem Moment nicht nötig. Es folgten 2 Wochen intensive medikamentöse Therapie. In den 2 Wochen fanden wir ebenfalls einen neuen Besitzer für Nestonia.

Wir gaben sie ab, an einen Besitzer, der sehr ehrlich mit uns war und uns von Anfang an gesagt hat, dass es sehr unsicher ist, was im Moment mit seinem Job passiert, aber er bekam Unterstützung zugesprochen, dass Nestonia abgesichert sei, sollte etwas sein.

Gut 2 Jahre später sieht leider alles anders aus.

Nestonia muss jetzt operiert werden, diesmal haben die Medikamente nicht geholfen. Die finanzielle Situation vom Besitzer hat sich leider verschlimmert und der Job ist ganz weg.

Wie hilft man in so einer Situation, so dass allen geholfen ist, man Niemand vor den Kopf stösst und es in erster Linie dem Pferd gut geht.

Nestonia fühlt sich sehr wohl, da wo sie ist. Sie einfach um zu platzieren wäre ihr gegenüber alles andere als fair. Es wird ihr hervorragend geschaut, sie wird liebevoll umsorgt, hat eine tolle Reitbeteiligung und sie darf Pferd und Freizeitpartner sein.

Trotzdem braucht sie die Operation, die finanziellen Mittel sind nicht gegeben und bei der damals besprochenen Bürgschaft hat sich auch alles geändert, dass es nicht mehr geht zum Helfen.

Da braucht es Kompromisse und ganz klare Abmachungen und einen Entscheid zum Wohle des Pferdes auf allen betroffenen Seiten.

In erster Linie ist klar, dass Nestonia bleiben soll wo sie ist. In zweiter Linie ist auch klar, dass wir nicht für alle Pferde dieses Landes sorgen können, auch wenn wir das natürlich gerne täten. Nestonia haben wir 2 Mal vermittelt und sie hat jetzt den Platz der ihr gebührt. Darum haben wir Nestonia wieder übernommen und der bisherige Besitzer ist nun Pflegeplatz. So kann sie da bleiben, es braucht keine erneute Vermittlung und keinen weiteren Umzug. Natürlich können wir das nicht für alle Pferde die wir jemals vermittelt haben machen, das würde unseren Rahmen definitiv sprengen. Wir sind jederzeit für alle Pferde die wir schon mal vermittelt haben da und haben immer ein offenes Ohr und versuchen nach Lösungen zu suchen.

So war das auch dieses Mal, viele Diskussionsrunden und für mich auch sehr unruhige Nächte hat das gebracht. Nestonia liegt mir sehr am Herzen, die 2 Wochen, in der ich sie pflegen und behandeln durfte zusammen mit Jenny waren sehr intensiv. Und so sind wir zu folgender Lösung gekommen.

Da auch unser Budget begrenzt ist sichern wir die Hälfte der Operationskosten zu. Alles weiter bleibt gleich wie bisher. Pension, Hufschmied und Routine-Tierarzt übernimmt der Pflegeplatz.

Die OP kommt mit einem Kostenvoranschlag von 2000.- CHF daher. Damit wir weiter für unsere Nestonia sorgen können bitten wir euch um Hilfe. Sie ist nun unter stationäre Pferde aufgeführt und auf der Suche nach Paten, sei es für einen einmaligen Beitrag oder für permanente Unterstützung. Das Geld was übrig ist, wird natürlich für Nestonias Zukunft zur Seite gelegt. Nestonia bleibt jetzt auch nach der Operation bei uns, damit wir nicht noch einmal in so eine Situation kommen. So ist ihr am besten geholfen.

 

Wir bedanken uns bei allen, die Nestonia helfen.


Komptesse

Komptesse ist seit Anfang 2019 ebenfalls neu bei uns und wird es bleiben, bis sie in den Pferdehimmel reist.

 

Wir haben sie vor einigen Jahren als wunderschönes, stolztes Pferd kennengelernt. Durch verschiedene Umstände ist es ihr in den letzten Jahren offensichtlich nicht gut ergangen, wir haben sie mager, eingefallen und traurig wieder angetroffen. An ihrem jetzigen Platz hat sie sich mit einem Ponywallach angefreundet, von ihm wollen wir sie nicht mehr trennen. Sie darf dort bleiben und wir kommen auf für Futter, Tierarzt, Zahnarzt, Hufpflege.

 

Komptesse freut sich über finanzielle Unterstützung und ganz viel Optibeets von Optimera

Komptesse wird nicht vermittelt.


Mr. Erwin

Rasse Norikermix

Geboren 16.03.2018

 

Mr. Erwin ist unser Fohlen. Seine Mutter Mirina haben wir im Oktober 2017 übernommen, da war der kleine Mann in ihrem Bauch. Im März 2018 schlüpfte dann Mr. Erwin.

Die ersten 6 Monate wuchs und gedeihte er prächtig. Er tobte mit seinen Freunden und nervte seine Mama.

Dann ging er lahm, warum und wieso ist nur zu erahnen, so wild wie die jungen Kerle sind kann immer etwas passieren. Die Wachstumsfuge im Vorderfusswurzelgelenk links hat sich daraufhin entzündet und musste behandelt werden. Trotzdem blieb er schlapp und es besserte einfach nicht wirklich. Weitere Untersuchungen ergaben, dass Mr. Erwin Pssm-Einzelgenträger ist. und das war dein sein erster Schub. Sofort wurden alle nötigen Massnahmen eingeleitet und sein Futter umgestellt. Zusätzlich wurde noch eine Haaranalyse gemacht und dadurch, dass seine Mutter lange Zeit während der Trächtigkeit unterversorgt war, hatte er natürlich grobe Mangelerscheinungen und sein ganzer Organismus war total durcheinander. Er bekam eine individuelle Kur von www.pferdesnacks.ch. Nach und nach ging es ihm wieder besser. Mittlerweile tobt er wieder umher und lernt weiter das Fohlen-ABC und den Pferdeknigge.

Dann stand die Trennung von seiner Mutter an, nur wohin mit ihm. Er braucht individuelle Fütterung und Betreuung. Mit seinem Bein sollte er auch nicht gerade in eine riesen Herde. Da war guter Rat teuer, trotzdem haben wir es geschafft und einen tollen Aufzuchtsplatz gefunden in einer kleineren gemischtaltrigen Herde mit topbetreuung.

Erwin bleibt vorerst einmal bei uns und wir sehen wie er sich entwickelt. Später sucht er dann eine Endplatz.

 

Als nächstes steht die Kastration im Raum, welcher ein grösserer Kostenpunkt wird.

 

Mr. Erwin wird grosszügig von www.pferdesnacks.ch unterstützt.


Latina

Geboren 1998

Rasse Hannoveraner

 

Latina ist eine Stute die bestimmt schon viel erlebt hat in ihrem Leben. Sie war im Sport und hat durch das auch schon diverse Abnutzungen und Arthrose. Sie steht auf einer Weide, wo sie sich sehr sehr wohl fühlt. Ihre Besitzerin ist schwer erkrankt, alles was sie noch hat ist ihr Pferd. Wir haben entschieden, die beiden nicht zu trennen und Latina bis auf weiteres bei uns stationär zu führen.

 

Latina hat bereits eine tolle Patin

Über einen weiteren Zustupf freut sie sich bestimmt.

Latina wird nicht vermittelt.


Azamah

Rasse Welshpony

Geboren 1990

Stockmass 135

Spezielles Azamah hat Cushing

 

Azamah stand zusammen mit seinem Shettyfreund zur Vermittlung, dieser hat dann bald seinen neuen Platz gefunden, nur für Azamah gab es keine Interessenten. So stand die Frage im Raum, was mit dem rüstigen Rentner passieren soll und immer wieder kam die Euthanasie zur Rede.

Kurzerhand haben wir entschieden, er soll noch eine tolle Rentnerzeit geniessen und haben für ihn einen tollen Pflegeplatz gefunden mit viel Ponygesellschaft und fürsorglicher Pflege.

Seine bisherigen Besitzer übernehmen weiterhin die Kosten für seine Cushing-Medikamente, was nicht selbstverständlich ist. Wir sind ihnen sehr dankbar dafür.

Auch dem Pflegeplatz gebührt ein riesen Dank, dass sie Azamah aufgenommen haben.

Azamah freut sich über einen Batzen im Kässeli für allfällige Tierarzt und Hufschmiedkosten.

 

Azamah wird nicht vermittelt.


Paghira

Rasse Partbred Araber

Geboren

 

Paghira kam im Februar 2014 zur Pferde in Not - Herde ins Glarnerland. Sie war ein besonders persönlicher emotionaler Fall und nach kurzem ausschreiben war klar, sie bleibt.

 

Wer die ganze Geschichte zu Paghira erfahren möchte, werdet Paten und unterstützt die hübsche Araber - Mix Dame! Besucher herzlich willkommen, Paghira liebt Spaziergänge und gemütliche Ausritte.

 

Paghira freut sich über einen Batzen im Kässeli für allfällige Tierarzt und Hufschmiedkosten.

Paghira braucht vorallem im Winter immer etwas Zusatzfutter, gerne mag sie Optibeets von Optimera.

 

Paghira wird nicht vermittelt 


Joy

Geboren 1998

Rasse Westfale

 

Joy, der sanfte Schwarze. Joy haben wir im Frühjar 2013 übernommen.

Sein Charakter ist unbeschreiblich. In der Herde ist er der heimliche Boss, diesen Job erledigt er ruhig, konsequent und sanftmütig.

Was mit Joy alles war früher, wissen wir nicht. Sein ausgeprägter Senkrücken zeigt uns aber, dass sein sanftes Wesen missbraucht worden sein muss.

Joy hat keine Schmerzen. Mittlerweile wird er auch wieder leicht geritten.

Joy ist ein Weber, dies hat er aber im Offenstall bis auf ein paar Ausnahmesituationen abgelegt. Sein jetziges Hobby ist wälzen, da ist es ihm dann egal ob auf der Wiese, im Schnee oder auch mal im Matsch.

 

2019

Mittlerweile ist Joy schon bald  Jahre bei uns. Was haben wir alles erlebt mit ihm, viele Auf und Abs gab es, aber immer ist er fit genug um alle an der Nase rumzuführen. Mittlerweile hat Joy Krongelenksarthrose hinten links mehr als rechts diagnostiziert. Mit dem richtigen Futter und angemessener stetiger Bewegung geht es ihm gut.

 

Joy freut sich über ein Batzeli im Kässeli für allfällige Tierarztkosten.

 

Für seine Arthrose bekommt er Bewegungsstark von www.pferdesnacks.ch, da kann man direkt für ihn eine Spende hinterlassen.

  

Joy wird NICHT vermittelt.