Stationäre Pferde

Domino

Domino wurde vor Jahren an einen Platz vermittelt, wo es ihr gut ging. Leider ist die Besitzerin schwer erkrankt und so kam Domino zu uns zurück, weil sie im Verhalten nicht einfach ist und nicht einfach so weitervermittelt werden kann.


Lord

Wenn das Leben einem verlässt, muss es trotzdem weitergehen... Das passt ziemlich gut zu unserem Lord.

 

Lords Besitzerin hat ihn vor einigen Jahren in einem schlechten Zustand übernommen, ihn aufgepäppelt und ihm eine wunderschöne Zeit geschenkt. Lord hat mit viel Freude Kindern das Reiten beigebracht und ihnen unvergessliche Momente bei einer Kutschfahrt beschert.

Dann kam das Virus, das unser aller Leben veränderte. Reitschulen mussten schliessen, niemand wusste wie es weitergeht. Wie vielen anderen erging es Lords Besitzerin. Ungewissheit, finanzielle Engpässe dazu noch andere Päckchen die das Leben so mit sich bringt. Alle das hatten sie gemeinsam überstanden, Reitstunden konnten wieder statt finden.

Dann kam erst der richtige Schlag ins Gesicht, Lords Besitzerin wird krank, Ausgang der Situation ungewiss.

Alle Ponys und Pferde konnten ein neues zu Hause finden. Mit grosser Hilfe von Freunden und Familie konnten alle an einen guten Platz vermittelt werden. Bis auf Lord. Er kam vorübergehend in Pension, aber in dieser Herde hat er sich nicht sehr wohl gefühlt als rangniedrigstes Mitglied. Trotz guter Zufütterung hat er über den Winter abgebaut.

 

Lord ist 22 Jahre alt, er hat beim Reiten mit Erwachsenen Mühe. Stolpert hie und da. Genau abgeklärt ist diese Symptomatik nicht, vermutet wird Arthrose in der Halswirbelsäule. Lord hat aber absolut keine Symptome im täglichen Leben. Er bewegt sich normal, er zeigt keine Lahmheiten und er ist sehr freundlich zu Menschen. Er geniesst es umtüdelt und geputzt zu werden, er mag Spaziergänge und wälzt sich ohne Probleme.

In seiner übergangs Herde musste er um sein Heu kämpfen und das sieht man ihm im Moment etwas an.

Einzig seiner Zähne bereiteten ihm etwas Mühe. Dieses Problem hat aber unsere Liebe Julie Schwechler von der www.pferde-dentalpraxis.ch bereits optimiert und korrigiert. Danke für die wie immer fachmännische Beratung und die hervorragende Behandlung der Pferde. Julie ist uns im Preis mehr als entgegen gekommen. Ein grosses Danke dafür.

Weil alles sehr schnell gehen musste, ist Lord ins schöne Thurgau an einen Pflegeplatz gekommen. Er lebt sich dort gut ein und geniesst seine riesen Einzelbox sehr.

Lord freut sich über jegliche Unterstützung. Hier gehts zur Unterstützung. Danke


Lif

Update Lif:

Lif hat bereits eine Zahnbehandlung bekommen und die war bitternötig. Herzlichen Dank liebe Julie Schwechler von www.pferde-dentalpraxis.ch die uns wie immer fachmännisch beraten und die Pferde hervorragend behandelt hat und uns im Preis mehr als entgegen gekommen ist.

 

Lif wurde uns als dringender Notfall gemeldet, der möglichst gestern einen neuen Platz braucht. 26-jährige Island-Stute mit vielen Problemen; Senkrücken, Angst, Ekzem, die Hufe, die Zähne, die Liste ginge noch weiter. Es war schnell klar, dass Lif im aktuellen Zustand keine Chance hat, einen Platz zu finden, schon gar nicht per sofort, und darum haben wir sie aufgenommen. Sie ist jetzt an einem Pflegeplatz bis auf weiteres, wir klären ab, was ihr genau fehlt, was sie braucht, um einen erfüllten Lebensabend zu verbringen.

Lif zeigte sich am Pflegeplatz sehr freundlich und menschenbezogen. Sie lechzt nach Liebe, Berührung, Anerkennung, Aufgenommen sein. Mit den anderen Pony ist sie freundlich. Sie war mit auf einem Spaziergang. Ja die Angst ist da, vor allem, was ihr begegnet. Sie muss zuerst schauen, dann studieren, dann geht es weiter. Der Bach, der Weg, der Busch, alles scheint ihr gefährlich. Sie ist aber mitgekommen und wird Vertrauen fassen.

 

Wir sind zuversichtlich, bald zu wissen, wie wir Lif helfen können. Der Tierarzt war da, das Labor steht aus. Der Zahnarzt wird kommen, die Hufpflege. Wir werden sie zudem auch kinesiologisch unterstützen. Die nächsten Wochen/Monate wird sie wohl an ihrem Pflegeplatz bleiben. Wer hilft mit, die entstehenden Kosten zu stemmen?


Snowflake

Bei uns hat es geschneit, nicht nur meteorologisch, sondern auch im Stall.

 

Snowflake ist eingezogen. Dieses kleine Haflingerstütchen zählt bereits 20 Lenze. Sie war eines jener Fohlen, die Jeanette vor langer Zeit vor dem Schlachter gerettet hat und ihr das Leben geschenkt hat.

Lange Zeit hatte sie ein ganz tolles zu Hause, zusammen mit einer anderen Haflingerstute. Diese ist leider vor einiger Zeit gestorben und die Familie hat beschlossen die Pferdehaltung auf zu geben.

Snowflake fand dann einen neuen Platz zusammen mit einer anderen Stute. Leider hat die Chemie zwischen den Stuten zu gut und zum Menschen nicht so gut gestimmt.

 

Snowflake fing extrem an zu kleben und hat sich nicht mehr auf den Menschen eingelassen. Nichts ging mehr. Einige haben sich wohl an ihr versucht, aber sie war fertig mit den Menschen und wollte nur noch mit ihrer Freundin zusammen sein. Das hat sie den Menschen auch sehr deutlich gezeigt. Sie kann hervorragend auf zwei Beinen gehen.

Dazu kamen dann noch Änderungen in der Menschenkonstellation und das hat die ganze Situation natürlich nicht verbessert.

Da Snowflake seit der Rettung immer in Jeannettes Besitz geblieben ist, war sofort klar, dass sie wieder zurück kommt. Jeannette hat aktuell keinen Platz bei sich zu Hause und so ist sie bei uns eingezogen.

Die Idee sie direkt in die Herde zu stellen war da, leider hat sich Joy einen Tag vor ihrer Ankunft saudumm verletzt. Nun ist Snowflake aktuell noch in der Notfallbox, natürlich mit Kontakt zu den beiden anderen.

 

Snowflake fühlt sich wohl in der Box, so wohl, dass sie am liebsten dort drin bleiben möchte.

Die ersten beiden Tage standen ganz im Zeichen von Kontaktaufnahme. Snowflake ist im Moment sehr misstrauisch. Die ersten Berührungen hat sie ertragen, war dabei aber ganz steif und wusste nicht was sie erwartet. Sie wusste nicht, ob sie, sich wirklich auf den Mensch einlassen soll. Sie wehrte sich nicht, aber so richtig toll fand sie es auch nicht.

Heute ist sie da schon aufgeschlossener, sie kommt immer wieder zu einem hin und schnuppert an uns. Auch lässt sie sich überall anfassen, ausser am Kopf, das braucht noch ziemlich Überwindung ihrerseits.

 

Kommt man mit dem Halfter in die Box, steht sie in die hinterste Ecke. Ist das Halfter dann drauf, ist es ok, mehr aber auch nicht.

Sie stapft auch frisch aus der Box, aber nach 5 Meter draussen, wäre es ihrer Meinung nach eigentlich auch genug und sie würde gerne ganz schnell wieder in die sichere Box zurück. Geht das nicht, wird sie wild und macht ihrem Unmut Luft. Zuerst rennt sie und wenn das auch keinen Erfolg bringt, geht sie auf die Hinterbeine und das meint sie sehr ernst.

 

Was sie ebenfalls auf keinen Fall lustig findet, ist wenn eines der anderen Pferde sich vom Stall entfernt. Obwohl nebenan Joy noch steht, der auch Stallpflicht hat, auf Grund seiner Verletzung, ist sie sehr empört, dass es überhaupt jemand wagt, sich vom Stall zu entfernen. In der Situation beruhigt sie sich aber nach gut 10 Minuten und widmet sich wieder ihrem Heu.

Snowflake ist nicht böse, wütend und empört ja, das trifft durchaus zu. Aber am meisten ist sie orientierungslos. Sie wurde etwas sich selber überlassen und mit dem ist sie sehr überfordert.

 

Daniela hat sie gleich kinesiologisch behandelt und ihr Bachblütentropfen gemischt, welche sie jetzt bekommt. Der weitere Plan ist es im Moment, ihr viele Wohlfühlmomente, in Verbindung mit dem Menschen, zu schaffen. Ihr Sicherheit zu geben und ihr klar zu machen, dass sie Kontrolle abgeben darf und der Mensch sie führt.

Das ist viel, vorallem mentale, Arbeit und jeden Moment den man mit ihr verbringt gilt es sie zu beobachten mit ihr zu interagieren. Nur schon beim misten, sobald sie sich dem Menschen zuwendet wird sie mit der Stimme gelobt.

Sie konnte sich bereits nach 3 Tagen schon auf Berührung einlassen und wir haben eine Stelle gefunden, an der sie es besonders toll findet wenn man sie krault.

 

Auch draussen kann sie sich schon kurze Momente auf den Menschen einlassen. In diesen ganz kurzen Momenten wird sie mit Stimme und jetzt der Kraulstelle gelobt. So hat sie heute schon ganz viel abkauen können draussen. Diese Arbeit fordert sie mental so stark, dass sie nach 10min geschwitzt hat und im Kopf total müde ist. Zurück in der Box merkt man dann, wie das Adrenalin sie verlässt und sie muss dann ganz fest atmen und zittert für kurze Zeit.

 

Es wird noch ein paar Momente dauern, bis sie wieder Freude an der Arbeit mit dem Menschen bekommt. Aber sie ist auf einem guten Weg dahin.

 

Sobald Joy’s Verletzung abgeheilt ist und er sich wieder voll bewegen darf, darf Snowflake dann zu den beiden anderen. Das wird ihr ganz bestimmt auch nochmals helfen wieder einen normalen Umgang mit dem Menschen zu finden. Wenn sie miterlebt wie selbstverständlich die anderen Pferde mit dem Menschen agieren wird es auch für sie wieder normal.


Icor

Seit Weihnachten waren wir auf der Suche nach einer Lösung für den hübschen 17-jährigen CH-Warmblutwallach, der am 24.12. überraschend seinen Chef verloren hat. Zusammen mit einer 30-jährigen Stute, seiner Grossmutter, stand er in einem Stall und wartete auf seine Routine, die nicht mehr wiederkam, entsprechend gross war sein Stress. Die Angehörigen hatten keine Möglichkeit, die beiden Pferde auf Dauer zu betreuen, vor allem der Umgang mit IcOR, der sehr auf seinen Herrn fixiert gewesen ist, gestaltet sich schwierig. Für die Stute konnte ein Platz auf einer Weide gefunden werden bei jemandem , den sie von früher kennt. Für Icor sahen die Angehörigen keine andere Möglichkeit als das Einschläfern am 29.12.2020.

 

Das Pferd wurde uns kurz vorher gemeldet und die Angehörigen waren bereit, Icor eine Chance zu geben, wenn es uns gelingen sollte, in der kurzen Zeit jemanden mit genug Erfahrung zu finden, der so kurzfristig helfen könnte. Wir fanden diesen Platz, der Umzug wurde geplant, Verzichtserklärung unterschrieben, Tierarzt aufgeboten. Wir fanden, dass das schon an Zauberei gegrenzt hat und dachten, wieder einmal ein Weihnachtsmärchen. Dann gestern Morgen die Nachricht, dass unsere Frau vom Pflegeplatz im Spital ist, Icor kann nicht kommen. Nun in den nächsten 12 Stunden musste ein Plan her, irgendwohin kann Icor im Moment nicht platziert werden und länger bleiben, das geht auch nicht.

 

Die PiN-Community und unser Zusammenhalt im Vorstand haben uns weitergeholfen. Im Verlauf des Vormittags haben sich 2 Lösungen abgezeichnet, beide gut und beide mit viel Goodwill seitens der Pflegeplätze. Wir haben für den Platz in Icors Nähe entschieden, er wird zu sehr erfahrenen Pferdemenschen nach Enggistein gehen können, die ihm mit uns zusammen diese Chance geben wollen. Wir haben einen Tarif angeboten erhalten, der zwar für uns immer noch viel Geld ist aber der es uns möglich macht, diesem Pferd die Chance zum Leben zu geben. Vielen vielen Dank.

 

Heute, 30.12.2020, nun fand der Umzug statt. Icor ist gut in seinem neuen Stall angekommen, der Kopf wird ihm jetzt erstmal rauchnen aber dann wird er viel zu gucken und zu lernen haben. Gerne werden wir hier über die Entwicklung berichten.

 

Diesmal wars definitiv kein Weihnachtsmärli, eher ein Weihnachtskrimi mit nun aber gutem Ausgang. Danke allen Beteiligten, vorab den Angehörigen für das Vertrauen und für die Bereitschaft, vom eingeschlagenen Weg abzuweichen. Danke an caruso-pferdetransport.ch, der uns wie immer professionell zur Seite stand und mit Ruhe und Kompetenz mitgeholfen hat, dieses Pferd sicher zu fahren. Danke an Gerbers, americanhorsepoint.com, die Icor helfen, sein Verhalten so zu verändern, dass er für jemanden mit Erfahrung handelbar ist. Wir hoffen sehr, dass Icor seine Chance packt.

Wer hilft mit, diesen Krimi zu finanzieren? Von einer Spenderin haben wir bereits einen grösseren Betrag erhalten, so dass die ersten zwei Monate finanziert sind. Wir sind dankbar für jeden Beitrag. Bitte spendet in diesem Fall nicht per sms, wir können die Beiträge nicht zuordnen und auch nicht verdanken.

Die Spendedaten finden sie hier.

 


Nestonia

Nestonia ist zurück

 

Vor bald 2 Jahren haben wir Nestonia übernommen, damals hatte sie ein komisches Geräusch beim Atmen und Fressen. Wir waren mit ihr im Tierspital. Da wurde die bereits per Endoskopie festgestellte Gaumensegelverlagerung bestätigt. DDSP, nennt sich das in der Fachsprache. Im Tierspital wurde dann unter einer Belastungsendoskopie auch festgesellt, dass Nestonia dies aber selber wieder zurückverlagern konnte, darum war eine Operation in dem Moment nicht nötig. Es folgten 2 Wochen intensive medikamentöse Therapie. In den 2 Wochen fanden wir ebenfalls einen neuen Besitzer für Nestonia.

Wir gaben sie ab, an einen Besitzer, der sehr ehrlich mit uns war und uns von Anfang an gesagt hat, dass es sehr unsicher ist, was im Moment mit seinem Job passiert, aber er bekam Unterstützung zugesprochen, dass Nestonia abgesichert sei, sollte etwas sein.

Gut 2 Jahre später sieht leider alles anders aus.

Nestonia muss jetzt operiert werden, diesmal haben die Medikamente nicht geholfen. Die finanzielle Situation vom Besitzer hat sich leider verschlimmert und der Job ist ganz weg.

Wie hilft man in so einer Situation, so dass allen geholfen ist, man Niemand vor den Kopf stösst und es in erster Linie dem Pferd gut geht.

Nestonia fühlt sich sehr wohl, da wo sie ist. Sie einfach um zu platzieren wäre ihr gegenüber alles andere als fair. Es wird ihr hervorragend geschaut, sie wird liebevoll umsorgt, hat eine tolle Reitbeteiligung und sie darf Pferd und Freizeitpartner sein.

Trotzdem braucht sie die Operation, die finanziellen Mittel sind nicht gegeben und bei der damals besprochenen Bürgschaft hat sich auch alles geändert, dass es nicht mehr geht zum Helfen.

Da braucht es Kompromisse und ganz klare Abmachungen und einen Entscheid zum Wohle des Pferdes auf allen betroffenen Seiten.

In erster Linie ist klar, dass Nestonia bleiben soll wo sie ist. In zweiter Linie ist auch klar, dass wir nicht für alle Pferde dieses Landes sorgen können, auch wenn wir das natürlich gerne täten. Nestonia haben wir 2 Mal vermittelt und sie hat jetzt den Platz der ihr gebührt. Darum haben wir Nestonia wieder übernommen und der bisherige Besitzer ist nun Pflegeplatz. So kann sie da bleiben, es braucht keine erneute Vermittlung und keinen weiteren Umzug. Natürlich können wir das nicht für alle Pferde die wir jemals vermittelt haben machen, das würde unseren Rahmen definitiv sprengen. Wir sind jederzeit für alle Pferde die wir schon mal vermittelt haben da und haben immer ein offenes Ohr und versuchen nach Lösungen zu suchen.

So war das auch dieses Mal, viele Diskussionsrunden und für mich auch sehr unruhige Nächte hat das gebracht. Nestonia liegt mir sehr am Herzen, die 2 Wochen, in der ich sie pflegen und behandeln durfte zusammen mit Jenny waren sehr intensiv. Und so sind wir zu folgender Lösung gekommen.

Da auch unser Budget begrenzt ist sichern wir die Hälfte der Operationskosten zu. Alles weiter bleibt gleich wie bisher. Pension, Hufschmied und Routine-Tierarzt übernimmt der Pflegeplatz.

Die OP kommt mit einem Kostenvoranschlag von 2000.- CHF daher. Damit wir weiter für unsere Nestonia sorgen können bitten wir euch um Hilfe. Sie ist nun unter stationäre Pferde aufgeführt und auf der Suche nach Paten, sei es für einen einmaligen Beitrag oder für permanente Unterstützung. Das Geld was übrig ist, wird natürlich für Nestonias Zukunft zur Seite gelegt. Nestonia bleibt jetzt auch nach der Operation bei uns, damit wir nicht noch einmal in so eine Situation kommen. So ist ihr am besten geholfen.

 

Wir bedanken uns bei allen, die Nestonia helfen.


Fime

Unsere Pferdeoma kennen wir schon sehr lange, das ist ihre Geschichte:

 

2014 wurde sie uns gemeldet, schnell sie braucht dringend einen Platz, wie so oft lieber gestern als morgen. Innerhalb eines Tages haben wir ein Plätzli gefunden für sie. So hiess der Post am 21.11.2014: FIME, unser gestriger sehr kurzfristiger Notfall. Habe kaum gewagt an ein Happy End zu glauben... Und doch hat sie ein Lebensplätzli! Wollte ihr diese positive Nachricht gleich persönlich überbringen - sie war dann aber doch mehr am Futter interessiert

 

Bereits zwei Tage später war sie umgezogen.

23.11.2014 FIME unser Donnerstags-Notfall durfte Samstag an ihrem Lebensplatz einziehen. Wir freuen uns umso mehr, da die neue Besitzerin bereits ein Pferd von uns aufgenommen hat! Danke euch allen.

 

Im Herbst 2019 meldete sich die damalige Besitzerin wieder bei uns und seit Weihnachten 2019 ist Fime ein PiN-Pferd.

 

25.12.2019

Willkommen bei Pferde in Not pünktlich zu Weihnachten… Fime

Wunder geschehen, für Fime zum 2. Mal in ihrem Leben.

Fime wurde vor ein paar Jahren ganz knapp vor dem Schlachttermin über Pferde in Not an ihre ehemalige Besitzerin vermittelt. Sie lebte die letzten Jahre zufrieden in ihrer Herde in Schwanden. Die Besitzerin konnte dem Pferd aus verschiedenen Gründen nicht mehr gerecht werden, der Stall hat übernommen und hat sehr gut zu Fime geschaut.

Vor einiger Zeit wurde bei Fime Cushing diagnostiziert. Seit sie die Medikamente bekommt, konnte sie wieder an Gewicht zulegen und sie ist fit. Sie wird von einer Reitbeteiligung zweimal pro Woche ausgeritten, sie liebt diese Ausritte und ist vorne dabei.

Fime war ein Sportpferd in jungen Jahren. Nun mit fast 30 nimmt sie es gemütlich, ist aber voll Lebensfreude. Ihre Besitzerin konnte sie nun nicht mehr halten und hat sich an unseren Verein gewandt, weil sie sie von uns übernommen hat. Nun, Fime ist seit heute ein PiN-Pferd. Sie darf in ihrem Stall bleiben, wird weiterhin 2 Mal pro Woche ausgeritten, erfreut sich des Lebens. Solange sie mag, bleibt sie dort, wenn sie nicht mehr mag, lassen wir sie ziehen.

Wir konnten ein Arrangement treffen, dass eine Reitbeteiligung einen kleinen Beitrag zahlt an die Pension, die ehemalige Besitzerin einen Anteil, wir den Rest. Wer Fime unterstützen möchte, darf dies gern entweder regelmässig oder mit einer einmaligen Zahlung tun. Wir freuen uns über jede Unterstützung.


Komptesse

Komptesse ist seit Anfang 2019 ebenfalls neu bei uns und wird es bleiben, bis sie in den Pferdehimmel reist.

 

Wir haben sie vor einigen Jahren als wunderschönes, stolztes Pferd kennengelernt. Durch verschiedene Umstände ist es ihr in den letzten Jahren offensichtlich nicht gut ergangen, wir haben sie mager, eingefallen und traurig wieder angetroffen. An ihrem jetzigen Platz hat sie sich mit einem Ponywallach angefreundet, von ihm wollen wir sie nicht mehr trennen. Sie darf dort bleiben und wir kommen auf für Futter, Tierarzt, Zahnarzt, Hufpflege.

 

Komptesse freut sich über finanzielle Unterstützung und ganz viel Optibeets von Optimera

Komptesse wird nicht vermittelt.


Mr. Erwin

Rasse Norikermix

Geboren 16.03.2018

 

Mr. Erwin ist unser Fohlen. Seine Mutter Mirina haben wir im Oktober 2017 übernommen, da war der kleine Mann in ihrem Bauch. Im März 2018 schlüpfte dann Mr. Erwin.

Die ersten 6 Monate wuchs und gedeihte er prächtig. Er tobte mit seinen Freunden und nervte seine Mama.

Dann ging er lahm, warum und wieso ist nur zu erahnen, so wild wie die jungen Kerle sind kann immer etwas passieren. Die Wachstumsfuge im Vorderfusswurzelgelenk links hat sich daraufhin entzündet und musste behandelt werden. Trotzdem blieb er schlapp und es besserte einfach nicht wirklich. Weitere Untersuchungen ergaben, dass Mr. Erwin Pssm-Einzelgenträger ist. und das war dein sein erster Schub. Sofort wurden alle nötigen Massnahmen eingeleitet und sein Futter umgestellt. Zusätzlich wurde noch eine Haaranalyse gemacht und dadurch, dass seine Mutter lange Zeit während der Trächtigkeit unterversorgt war, hatte er natürlich grobe Mangelerscheinungen und sein ganzer Organismus war total durcheinander. Er bekam eine individuelle Kur von www.pferdesnacks.ch. Nach und nach ging es ihm wieder besser. Mittlerweile tobt er wieder umher und lernt weiter das Fohlen-ABC und den Pferdeknigge.

Dann stand die Trennung von seiner Mutter an, nur wohin mit ihm. Er braucht individuelle Fütterung und Betreuung. Mit seinem Bein sollte er auch nicht gerade in eine riesen Herde. Da war guter Rat teuer, trotzdem haben wir es geschafft und einen tollen Aufzuchtsplatz gefunden in einer kleineren gemischtaltrigen Herde mit topbetreuung.

Erwin bleibt vorerst einmal bei uns und wir sehen wie er sich entwickelt. Später sucht er dann eine Endplatz.

 

Als nächstes steht die Kastration im Raum, welcher ein grösserer Kostenpunkt wird.

 

Mr. Erwin wird grosszügig von www.pferdesnacks.ch unterstützt.


Latina

Geboren 1998

Rasse Hannoveraner

 

Latina ist eine Stute die bestimmt schon viel erlebt hat in ihrem Leben. Sie war im Sport und hat durch das auch schon diverse Abnutzungen und Arthrose. Sie steht auf einer Weide, wo sie sich sehr sehr wohl fühlt. Ihre Besitzerin ist schwer erkrankt, alles was sie noch hat ist ihr Pferd. Wir haben entschieden, die beiden nicht zu trennen und Latina bis auf weiteres bei uns stationär zu führen.

 

Latina hat bereits eine tolle Patin

Über einen weiteren Zustupf freut sie sich bestimmt.

Latina wird nicht vermittelt.


Azamah

Rasse Welshpony

Geboren 1990

Stockmass 135

Spezielles Azamah hat Cushing

 

Azamah stand zusammen mit seinem Shettyfreund zur Vermittlung, dieser hat dann bald seinen neuen Platz gefunden, nur für Azamah gab es keine Interessenten. So stand die Frage im Raum, was mit dem rüstigen Rentner passieren soll und immer wieder kam die Euthanasie zur Rede.

Kurzerhand haben wir entschieden, er soll noch eine tolle Rentnerzeit geniessen und haben für ihn einen tollen Pflegeplatz gefunden mit viel Ponygesellschaft und fürsorglicher Pflege.

Seine bisherigen Besitzer übernehmen weiterhin die Kosten für seine Cushing-Medikamente, was nicht selbstverständlich ist. Wir sind ihnen sehr dankbar dafür.

Auch dem Pflegeplatz gebührt ein riesen Dank, dass sie Azamah aufgenommen haben.

Azamah freut sich über einen Batzen im Kässeli für allfällige Tierarzt und Hufschmiedkosten.

 

Azamah wird nicht vermittelt.


Paghira

Rasse Partbred Araber

Geboren

 

Paghira kam im Februar 2014 zur Pferde in Not - Herde ins Glarnerland. Sie war ein besonders persönlicher emotionaler Fall und nach kurzem ausschreiben war klar, sie bleibt.

 

Wer die ganze Geschichte zu Paghira erfahren möchte, werdet Paten und unterstützt die hübsche Araber - Mix Dame! Besucher herzlich willkommen, Paghira liebt Spaziergänge und gemütliche Ausritte.

 

Paghira freut sich über einen Batzen im Kässeli für allfällige Tierarzt und Hufschmiedkosten.

Paghira braucht vorallem im Winter immer etwas Zusatzfutter, gerne mag sie Optibeets von Optimera.

 

Paghira wird nicht vermittelt 


Joy

Geboren 1998

Rasse Westfale

 

Joy, der sanfte Schwarze. Joy haben wir im Frühjar 2013 übernommen.

Sein Charakter ist unbeschreiblich. In der Herde ist er der heimliche Boss, diesen Job erledigt er ruhig, konsequent und sanftmütig.

Was mit Joy alles war früher, wissen wir nicht. Sein ausgeprägter Senkrücken zeigt uns aber, dass sein sanftes Wesen missbraucht worden sein muss.

Joy hat keine Schmerzen. Mittlerweile wird er auch wieder leicht geritten.

Joy ist ein Weber, dies hat er aber im Offenstall bis auf ein paar Ausnahmesituationen abgelegt. Sein jetziges Hobby ist wälzen, da ist es ihm dann egal ob auf der Wiese, im Schnee oder auch mal im Matsch.

 

2019

Mittlerweile ist Joy schon 6 Jahre bei uns. Was haben wir alles erlebt mit ihm, viele Auf und Abs gab es, aber immer ist er fit genug um alle an der Nase rumzuführen. Mittlerweile hat Joy Krongelenksarthrose hinten links mehr als rechts diagnostiziert. Mit dem richtigen Futter und angemessener stetiger Bewegung geht es ihm gut.

 

Joy freut sich über ein Batzeli im Kässeli für allfällige Tierarztkosten.

 

Für seine Arthrose bekommt er Bewegungsstark von www.pferdesnacks.ch, da kann man direkt für ihn eine Spende hinterlassen.

  

Joy wird NICHT vermittelt.