Patenpferde


Lord Platier

Am 23. Dezember wurde er uns als Notfall gemeldet, am 25. Dezember wurde es plötzlich ultra dringend und dank Eurer Hilfe konnte er heute umziehen.

 

Lord hat den Lotto-Sechser mit seinem Pflegeplatz. Vielen Dank für das tolle Angebot, den Transport und den herzlichen Empfang. Nächste Woche kommt der Tierarzt und der Hufschmied. Lord darf sich nun erholen, bekommt 24-Stunden lang Heu, darf auf die Weide und hat an seinem neuen Platz auch wieder Pferdegesellschaft. Er hat eine schöne Paddockbox, in der er sich sichtlich wohl fühlt.

 

Auch seine bisherige Pferdefreundin Cardenia konnte an eine private Zwischenlösung umziehen. Nun kann Pferde in Not in Ruhe vermitteln. Danke allen für die Unterstützung! Danke der Besitzerin für ihr Vertrauen, Pferde in Not in einer schwierigen Zeit um Hilfe anzufragen.

Die Pferde sind plaziert, es kann nun Ruhe einkehren. 


Denira

Die hübsche Oldenburger Stute, geboren 2007, plagen seit Februar 2016 immer wieder Koliken. 

" Denira soll nicht sterben, nur weil ich meine finanziellen Möglichkeiten ausgeschöpft habe ", meint die Besitzerin bei einem persönlichen Treffen. Die Anspannung der letzten Monate sieht man beiden deutlich an. Auch Denira wirkt abwesend und eingefallen. Nach mehreren Tausend Franken und hohen Schulden, stehen sie immer noch ohne eindeutige Diagnose da. Zwei Kliniken hat Denira bereits besucht, wir haben uns entschlossen, sie nun in die Uni Klinik in Zürich zu bringen - der Termin wird morgen gemacht. Seit letztem Donnerstag gehört sie dem Verein Pferde in Not. Wir danken allen Spendern, die uns solch ein schnelles Eingreifen jeweils ermöglichen!

 

Februar 2016 :

Denira zeigt erste Kolik - Symptome, schaut sich an den Bauch. Von früher ist bekannt, dass sie vor der Rosse jeweils "Bauchschmerzen" hat. Der Tierarzt wird daher erstmals nicht zugezogen, die Besitzerin geht ausgiebig spazieren. Danach sind die Schmerzen jeweils weg, am nächsten Tag tritt dann die Rosse ein. Bis April gibt man ihr daher etwas Homöopathisches zur Unterstützung. 

Denira ist schon da etwas zu dünn, die Besitzerin investiert in Mineralfutter, macht sich aber noch keine allzu grossen Sorgen

 

Mai 2016 :

Denira läuft verspannt, teilweise beinahe lahm. Beim abtasten des Rückens gibt sie eindeutig an. Sie wird behandelt und läuft danach wieder gelöst. Sie wird nicht geritten, sondern nur am Boden mit Kappzaum gearbeitet. Nach wie vor ist Denira zu dünn, das Futter wird nach Beratung umgestellt.

 

Juli 2016 :

Erste richtige Kolik, Tierarzt wird sofort informiert. Nach einer Rektaluntersuchung wird klar, es ist ernster als vermutet - der Darm hat sich verlagert. Die nächsten Tage wirkt sie erschöpft, erholt sich aber wieder und bleibt vorerst ohne weitere Beschwerden.

 

Juli 2016

Kolik Nummer zwei. Der Tierarzt wird sofort nochmals zugezogen - dieses Mal liegt der Darm da wo er soll, man vermutet "einfache" Krämpfe aufgrund der Blähungen. Denira erhält einen Maulkorb und wird bis auf weiteres immer noch geschont. Der Tierarzt kommt nochmals zur Nachkontrolle.

 

August 2016

Ein stabiler, einigermassen ruhiger Monat. Denira wirkt träge, die ersten Versuche ganz locker mal wieder zu satteln zeigen einen plötzlichen Gurtzwang. 

Sie nimmt wieder etwas zu und scheint auch muskulär endlich wieder etwas aufzubauen.

 

September 2016

Lahmheit hinten rechts, Denira steht nicht mehr ab. Tierarzt auf Platz, Verdacht auf Hufabszess. Am nächsten Tag geht sie jedoch nicht mehr lahm, dafür ist vorne das linke Bein angeschwollen. Der Tierarzt rät abzuwarten - die Schwellung geht tatsächlich weg, kommt aber am hinteren linken Bein wieder. Nach einer weiteren Woche sind die Beine abgeschwollen und Denira läuft wieder taktrein.

 

Oktober 2016:

Denira wirkt müde, wird beim häufigen Liegen beobachtet und ist auch im Gelände sehr träge - da, wo sie sonst relativ flott unterwegs ist. Selbst Spaziergänge wirken nach 15 min anstrengend für sie. 

Eines morgens steht sie apathisch in der Box und frisst nichts mehr. 38.9 Grad Fieber! Erneut kommt der Tierarzt, eine Blutprobe zeigt eine Erhöhung der weissen Blutkörperchen. Der Arzt vermutet einen Infekt, während einer Woche wird Denira zu Hause beobachtet und mit Tee und Apfelsaft zum Trinken animiert. Der Tierarzt kommt nochmals zum Check, entnimmt Blut und gibt Entwarnung. 

Denira wirkt danach wieder aufgeweckt, frisst normal und ist wieder an allem interessiert. Sie ist allgemein wieder fit und aufgeweckt. 

Ende Oktober dann der Rückschlag: Kolik Nummer drei. Wieder kommt der Tierarzt, nimmt Blutproben. Sie wird gespritzt, um die Kolik - Symptome über Nacht zu mildern. Am nächsten Morgen hat Denira aber wieder starke Schübe. Obwohl sie normal gemistet hat über Nacht, steht sie apathisch da, schaut sich auf den Bauch und stöhnt. Die Besitzerin fackelt nicht lange und fährt sie in die Klinik. Eine Anschoppung im vorderen und hinteren Darmbereich. Magensonde und stündliche, leichte Bewegung sollen die Verstopfung lösen. Denira hat trotzdem den ganzen Tag Schübe und bleibt nicht ansprechbar. Die Besitzerin bittet um eine Ultraschalluntersuchung, da diese Kolik nun gerade wieder mit der Rosse zusammenfällt. Die Eierstöcke werden untersucht, sie sind relativ fest ( was während der Rosse normal sei ) und eine kleine Zyste wird gefunden. Die Ärzte sehen diese aber als unproblematisch und nicht als Ursache für solch starke Schmerzen.

 

Kliniktag Nr. 2:

Die Nacht verbringt Denira in der Klinik mit weiterhin relativ kleinen Kolik - Schüben. Die Verstopfung konnte noch immer nicht gelöst werden, Denira erhält ein abführendes Mittel ( da hier ein gewisses Risiko besteht, wird dies nicht sofort gemacht ). Zusätzlich erhält sie Gastrozol, da ein Magengeschwür vermutet wird. 

Nachmittags hat Denira weiterhin kleinere Schübe und natürlich starken Durchfall. Abends dann der erste Lichtblick: Denira ist wieder etwas munterer und hat Hunger.

 

Kliniktag Nr 3:

Erste Tag ohne Kolik. Durchfall aber nach wie vor. Die hintere Anschoppung ist gelöst, die vordere löst sich im Verlauf des Tages. Nach wie vor erhält sie eine Magensonde. Die Schübe und das Abführmittel lösten eine Darmentzündung aus, Denira kriegt Kortison gespritzt. Trotzdem wirkt sie im Vergleich wieder sehr munter und aufgeweckt.

 

Kliniktag Nr 4:

Bis auf Gastrozol werden die Medikamente langsam abgesetzt, Sie mistet wieder etwas fester, wirkt nach wie vor aufgeweckt und fit.

 

Kliniktag Nr 5 :

Denira darf nach Hause! Die Fütterung wird auch zu Hause auf den Verdacht eines Magengeschwürs hin angepasst. 

Die vergangenen Tage hinterlassen äusserlich ihre Spuren... Denira ist noch Haut und Knochen. Es gilt: Heu Heu und nochmals Heu geben.

 

November 2016 :

Denira gewinnt wieder an Energie, frisst mittelmässig, der Mist ist immer noch pampig. Spaziergänge und leichte Longenarbeit macht sie aber mit viel Motivation mit. Ein gutes Zeichen! Sie erhält weiterhin Gastrozol.

Bereits am 5. November wieder ein Rückschlag: Denira wirkt beim morgendlichen Spaziergang normal, mittags stellte sie sich dann in den Regen ( laut Besitzerin absolut untypisch ). Abends wirkt sie bereits wieder etwas träger. Am nächsten Morgen aber dann der Schock... wieder eine Kolik. Wieder Tierarzt. Wieder Schübe den ganzen Tag. Denira stellt sich in den Regen, ist nicht ansprechbar, entlastet den Bauch, ist unruhig. Einen Tag später ist dann der Spuk wieder vorbei. Sie frisst normal, der Mist ist wieder fest, Denira wieder voll da.

 

Zeitpunkt Übernahme Pferde in Not:

Denira wirkt träge, müde aber ist absolut ansprechbar. Läuft motiviert mit beim Spaziergang. Decke an - und ausziehen zeigen aber, dass nicht alles gut ist. Sie legt die Ohren an, schnappt, schlägt. Es ist ein Abwarten, bis der nächste Schub kommt. 

Wir übernehmen nach langen Gesprächen mit der Besitzerin, da diese mittlerweile selber völlig am Ende ist. Wir möchten Denira so weit wie möglich weiteren Stress ersparen - jedoch muss eine Magenspiegelung her. Wir fahren am 29.11.2016 in die Uni Klinik Zürich. Bis dahin wird sie ruhig gehalten, erhält qualitativ hochwertiges Heu, kein Kraftfutter, keine Medikamente. Die ehemalige Besitzerin bleibt an ihrer Seite, einen Stallwechsel etc möchten wir Denira nicht zumuten. Sowohl Haltung als auch die Besitzerin als unsere "Pflegerin" sind absolut ideal.

 

 

26.11.2016

Update Denira:

Eigentlich wäre der Kliniktermin nächsten Dienstag schon zum greifen nahe gewesen, doch ihr Gesundheitszustand machte uns einen Strich durch die Rechnung...

Alles von Anfang an:

Seit dem 7. November hatte Denira keinen dieser "Anfälle" resp. Koliken mehr. Im Gegenteil es ging ihr von Tag zu Tag besser und sie fand endlich wieder ein wenig zu ihren alten Kräften zurück. Auch bei den Spaziergängen war sie endlich wieder etwas tempramentvoll und übermütig, was schon viel mehr nach der alten Denira aussah.

Dann der Schock gestern: wieder Koliksymptome. An den Bauch schauen, mit den Hinterbeinen an den Bauch schlagen, unruhiges Herumlaufen und Verweigerung des Futters. Ausserdem ist sie wärend diesen Anfällen wie abwesend und nicht ansprechbar, beinahe schon apathisch. Zwei Stunden später ist der ganze Spuk wieder vorbei: Denira wirkt zwar träge, zeigt jedoch keine Schmerzen mehr an, frisst wieder zufrieden an ihrem Heu und ist wieder aufmerksam. Den ganzen Nachmittag ist sie stabil. Als sie abens um 18.00Uhr wieder Anzeichen eines solchen Schubes zeigte war klar: Denira muss in die Klinik. Wir packten also unsere Sachen und machten uns auf den Weg nach Zürich.

Nach einer sehr angenehmen Fahrt kamen wir gestern spät abends an. Der Anfall war bereits im Stall wieder vorbei und Denira war wieder stabil, was den Transport sehr erleichterte. Sofort wurde in der Klinik eine Magensonde und Rektaluntersuchung gemacht bislang ohne speziellen Befund. Weitere Untersuchungen werden im Verlaufe des heutigen Tages gemacht.

 

29.11.2016

Denira ist noch immer in der Klinik, daher gehört die Aufmerksamkeit gerade ihr und der lieben "Pflegerin" ( Besitzerin, die sie uns in Obhut gegeben hat ).

Denira hatte eine Magenspiegelung, damit ist die Ursache gefunden. Mittel - bis schwere Magengeschwüre... heute hat sie wieder Bauchschmerzen, Koliksymptome. Sie bleibt, bis sie genug stabil ist. Ihre Heilungschancen sind gut bis sehr gut - die Gabe von Gastrogard hat bereits begonnen. Es heisst durchbeissen.

 

30.11.2016

Wir hatten eine unruhige Nacht und doch stand Denira heute morgen sehr viel munterer in ihrer Box. Nach fünf Tagen Klinik nun heute das Go, dass sie sich zu Hause weiter auskurieren darf.

 

Februar 2017

Denira geht es weiterhin immer besser, mittlerweile ist sie in ihr neues zu Hause auf Probe eingezogen und lebt sich dort ein. Bald steht die Nachkontrolle in der Klinik an.


Catani

Unser sanfter Riese. Catani ist ein ehemaliges Springpferd und hat viel geleistet in seinem Leben. Mittlerweile ist er 22 Jahre alt und pensioniert. Sein früheres Sportlerleben hat leider auch Spuren hinterlassen. So leidet er an chronischer Rehe, welche wahrscheindlich von einer Überbelastung kommt. Ein Reheschub geht meistens gleich auch noch mit einem Hufabszess einher. Auch seinen Sehnen und Gelenken sieht man die jahrelange Überbelastung an. Zudem leidet er an Schimmelkrebs und hat innerliche wie auch äusserliche Melanome.

 

Als wir Catani das erste Mal sahen, stand er in einer Box mit 2.10 m Deckenhöhe. Catani selber ist 1.85 m gross... Er konnte in seiner Box den Kopf nicht richtig heben. Sein Besitzer hatte gerade Selbstmord begangen und dessen Familie stand mitten in einem Lebenssturm. Die Tochter vom Besitzer setzte sich für die Pferde ein, damit sie an einen guten Platz und nicht in die Metzg müssen. Yardena hat sich vom Fleck weg verliebt in den weissen Riesen. Den trotz der ganzen Tragik und der gesundheitlichen Probleme hat Catani eins behalten. Einen unbändigen Lebenswillen. Er hat ein grosses Herz und ist ein Kämpfer. Immer wieder rappelt er sich auf und trotzt allen Wiedrigkeiten die ihm das Leben in den Weg stellt.

 

Er ist für uns ein Symbol zum weiterkämpfen geworden. Er zeigt uns, dass es sich immer wieder lohnt auf zu stehen nach dem Hinfallen.

 

Catani darf den Lebensabend bei Pferde in Not verbringen. Damals, haben wir ihn aufgenommen, aus Angst, dass er nochmals ausgenutzt wird und nochmals im Sport eingesetzt werden könnte. Das wollten wir verhindern.

 

Mittlerweile geniesst er sein Leben auf der Weide. Er mag ausgiebige Spaziergänge und wenn er betüdelt wird. Geritten wird er nicht mehr. 

 

Wir bedanken uns bei Nadja, dass sie sich so für ihn eingesetzt hat und er jetzt seinen Ruhestand geniessen darf.

 

Bei einem Besuch freut sich Catani über 

Mash

Marstall Pro Senior

 

Catani wird nicht vermitttelt.


Kelly

Der kleine Wirbelwind ist Ende 2013 zu Pferde in Not gekommen. Schon früh musste sie viel leisten. Jetzt darf sie einfach Fohlen sein. Kelly ist 2013 geboren. Im Moment lernt sie das Fohlen-ABC und darf mit auf Spaziergänge.

 

Kelly ist eine kleine Hexe, und konsequent sein fällt ab und zu schwierig, denn sie ist sich ihres Jöh-Effekts bewusst.

 

Sie zaubert mit ihrer fröhlichen unbeschwerten Art allen ein Lächeln aufs Gesicht.

Über Paten die sie unterstützen würde sie sich freuen. Auf Voranmeldung darf sie auch besucht werden.

 

Bei einem Besuch freut sich Kelly über

Marstall Wiesencobs

getrocknete Hagebutten

Johannisbrotschoten

Äpfel

Kelly verträgt absolut kein Getreide


Paghira

Paghira kam im Februar 2014 zur Pferde in Not - Herde ins Glarnerland. Sie war ein besonders persönlicher emotionaler Fall und nach kurzem ausschreiben war klar, sie bleibt.

 

Wer die ganze Geschichte zu Paghira erfahren möchte, werdet Paten und unterstützt die hübsche Araber - Mix Dame! Besucher herzlich willkommen, Paghira liebt Spaziergänge und gemütliche Ausritte. 

 


Joy

 

Joy, der sanfte Schwarze. Joy haben wir im Frühjar 2013 übernommen.

Sein Charakter ist unbeschreiblich. In der Herde ist er der heimliche Boss, diesen Job erledigt er ruhig, konsequent und sanftmütig.

Was mit Joy alles war früher, wissen wir nicht. Sein ausgeprägter Senkrücken zeigt uns aber, dass sein sanftes Wesen missbraucht worden sein muss.

Joy hat keine Schmerzen. Mittlerweile wird er auch wieder leicht geritten.

Joy ist ein Weber, dies hat er aber im Offenstall bis auf ein paar Ausnahmesituationen abgelegt. Sein jetziges Hobby ist wälzen, da ist es ihm dann egal ob auf der Wiese, im Schnee oder auch mal im Matsch.


Bei einem Besuch freut sich Joy über

Marstall Wiesenfaser

Johannisbrotschoten

Mash

Äpfel

Oder sonst ein feines Leckerli


Joy wird NICHT vermittelt.